Montag, 7. Mai 2018

4. Tag 03.Mai auf die Key’s

Heute geht es entspannt los wir haben keine weite Strecke denn es geht nach Layton zum Fiesta Key RV Resort. Den hatte ich vor gut 6 Monaten vor gebucht, denn er hat zu einigermaßen akzeptablen Preise eine gute Nähe zu Key West und hat auch eine Gute Ausstattung. Ich hatte eigentlich noch vor eine Tiki Bar anzusteuern, aber das Vorhaben haut leider mit dem Fuel-to-noise-Converter nicht hin.
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Also fahren wir gleich durch zum Resort und nutzen dort die frühe Ankunft von 12.30 und chillen den Tag am Pool und der Tiki Bar im Resort.
Der Wind ist leider ungewöhnlich stark, so dass im Meer baden ausfällt. Aber der Pool ist mit Salzwasser gefüllt.



Abends gehen wir auch im Restaurant essen denn die haben hier 1A Lobster am Start.



Wir gehen früh zu Bett, denn morgen wollen wir zeitig los und haben uns um 9.30 zum Frühstück im HRC mit einem Kollegen aus Deutschland verabredet, der zufällig auch hier ist. Allerdings am Ende seines Urlaubs mit dem Mietwagen.
gefahrene Strecke 72 mls 

3. Tag 02. Mai. Going to Miami

Heute steht ein Fahrtag an. Wie lang man so am Steuer sitzen kann war mir bis dahin nicht bewusst.

Wir starten entspannt so gegen 9.00 und lassen und beim Frühstück noch mal so richtig abstechen von den No Seeums. Schatzi sieht in ein zwei Tagen aus wie ein Streuselkuchen.

Die Fahrt verläuft am Anfang recht uninteressant über I-95. Hier gibt es nicht so viel zu sehen aber wir wollen etwas Boden gutmachen, da es später sicher mehr Verkehr geben wird um Miami. Ab Fort Lauderdale biegen wir auf die A1A Küstenstrasse ab und kommen ab da nur noch langsam voran. Aber man kann halt mehr sehen. Also Stau jetzt hauptsächlich.

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Wir fahren weiter auf der A1A über die Miami Beaches North und Middle bis wir am South Beach angekommen sind. Da haben wir aber tatsächlich keinen Bock mehr auf noch mehr Stau und biegen auf die Straße raus aus Miami ab und somit Richtung Campingplatz Larry und Penny Thompson SP

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Dort angekommen (17:00) merke ich erst dass wir seit um 11.00 nach dem kleinen Einkauf durchgefahren sind. Allerdings nicht geplant sondern, weil es schlichtweg keine Möglichkeit gab anzuhalten mit dem Monster!

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Fazit: Das braucht man eigentlich nicht und ich würde es auch nicht weiter empfehlen.

Der Platz ist recht leer und so beziehen wir unsere zugeteilte Site und machen uns ans Camping. Feuer machen geht hier leider nicht aber der Grill läuft!

Gefahrene Strecke 200mls

Freitag, 4. Mai 2018

2. Tag 01. Mai Kennedy Space Center.

Die erste Nacht im WoMo war Ok. Wir hatten die Fenster auf und die Klima aus. Draußen rascheln die Palmen herrlich.
Nach dem Aufstehen wird gemütlich gefrühstückt und dann machen wir uns gegen 9.00 auf zum Kennedy Space Center. Das letzte Mal war ich vor 18 Jahren hier. Da hat sich einiges getan in der Zeit.
Zuerst mal der Eintrittspreis. Den hätte ich damals als Student mit Sicherheit nicht bezahlt. Aber dafür hat man ja auch studiert Smile. also $116 für zwei Karten und einen Smart Guide und ab dafür.
Alles mächtig beindruckend und auch toll aufgemacht. Das beste ist ja das im Hintergrund irgendwo Hans Zimmer sitzt und die ganze Zeit irgendwelche dramatische Armageddon Musik spielt, die aus zig Lautsprechern dröhnt. Klingt aber cool.

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Wir machen uns dann auf zur Bustour die zu den Launchpads und zum Saturn V Center geht.
Im Saturn V Center werden erst ein Film und dann ein Simulierter Start dargeboten. Das kannte ich schon von früher. Dann kommt das beeindruckteste Fluggerät das ich kenne. Die Saturn V in echt und Originalgröße!



Wir bestaunen das Riesenteil und da kommt mir wieder die Neandertaltechnik des WoMos in den Sinn und läßt mich zweifeln, dass diese Technik aus dem selben Land stammen soll wie der Wagen der nicht mal eine Zentralverriegelung hat!

Wir essen noch ein Eis und dann nehmen wir den nächsten Bus zurück zum Visitor Complex. Dort gehen wir in das Atlantis Gebäude. Hier wird einem ein Film über die Shuttle Geschichte und Entwicklung gezeigt in einem Großem Raum mit Leinwänden rundum. Am Ende taucht die Atlantis auf tolle Präsentation wer schon mal auf dem neuen One World Trade Center war weiß was ich meine. Sowas können sie, die Amis.




Im letzten Gift Shop wird dann auch noch eine Cappie/T-Shirt Combo eingesackt und dann machen wir uns gegen 14:30 auf den Weg zum Campingplatz Sebastian Inlet.
Hier hatte ich den Platz 01 im Loop 001 vorgebucht, und wir bezogen die Site mit Blick aufs Wasser. Nach einem kleinen Rundgang am Wasser um ein paar Muscheln zu suchen ging es wieder zum Platz um etwas die Sonne zu genießen.


Ich hatte mir in meine Notizen extra aufgeschrieben “obacht No-Seeums”. Das sind diese kleinen Biester die man kaum sieht und einen beißen. Ich hatte in Deutschland auch alles gekauft, was man braucht um sich zu schützen. Sprays, spezielle Klamotten und so weiter. Wir waren natürlich schön mit Flip Flops und kurzen Sachen unterwegs und haben uns auch nicht eingesprüht. Das sollte sich noch rächen. Später!




Die Sonne war fertig genossen und ich machte mich daran mit meinem kleinen Trekkingbeil das Feuerholz etwas kleiner zu bekommen. Also eine Axt ist da doch hilfreich, aber gibt es nur bei Fraserway in Canada! Egal mit etwas Mühe bekam ich dieses Teakholz oder was das war dann in ein paar kleine Scheite und schmiss dann den Grill an.
Heute also das erste Feuer! Ach ja Abends fiel uns das mit den speziellen Klamotten auch wieder ein und so saßen wir auch entsprechend in lang-lang am Feuer. Aber die Müdigkeit holte uns doch recht schnell ein und so verzogen wir uns gegen 22.00 ins WoMo.  
Fazit: KSC lohnt sich für einen ganzen Tag!
Gefahrene Strecke: 68 mls

Anreise und 1. Tag 29.-30.05.

Die Anreise mit Lufthansa gestaltet sich als unkompliziert. Einzig die Tatsache mit einer 10 köpfigen Cheerleader Mannschaft aus Schweden mit 12-14jährigen Mädels die Sitzreihen zu teilen ist bisweilen etwas anstrengend. Für mich jetzt nicht so, denn ich hab den Fensterplatz 55H aber Schatzi hat ständig irgendwelche fremden Körperteile im Gesicht.
Die Imigration verläuft zügig, man hat das Gefühl, dass wir der einzig große Flieger zu dieser Stunde in Orlando sind. Zwei Stunden nach dem Aufsetzten haben wir den Mietwagen bepackt und machen uns halbelektrisch auf den Weg zum Holiday Inn Express in Davenport. Da es aber noch nicht so spät ist, nutzen wir die Zeit für Teil 1 des Ersteinkaufs. Das Publikum im WalMart ist um die späte Uhrzeit allerdings immer noch reichlich aber auch träge. Die sportliche Dame vor uns brauchte gefühlte zwei Wochen um ihren Einkauf an der selbst scanner Kasse in ein Dollar Noten zu zahlen.

Wenn die innere Uhr schon auf 03.00 steht wird man da irgendwie ungeduldig!
Alles verstaut fahren wir zum Hotel und machen wir uns noch auf ein Bier und einen Mitternachts Snack zum fußläufig entfernten Dennys. Die haben zwar nur Bud aus der Flasche aber wenn's kalt ist, schmeckt das auch.

Ich hatte am Donnerstag bereits mit Apollo telefoniert, um nach der Abholzeit zu fragen und mir wurde 12.00 genannt. Gut, dass wir einen Wagen genommen haben und nicht mit dem Taxi gefahren sind. 1. Das Leihauto hat unglaubliche $27 inkl. tanken gekostet (Taxi sollen so um die $80 sein) und 2. wir können die Zeit nach dem Jetlag erwachen um 6.00 noch nützlich mit Ersteinkauf Teil 2 nutzen und müssen nicht irgendwo abhängen.
Ja in so einen Toyota Prius geht doch schon gut was rein und so haben wir außer der Sachen,  die in den Kühlschrank müssen, alles zusammen.
Die Übergabe bei Apollo RV erfolgt auf dem KOA Campingplatz. Der Typ von Apollo/KOA war nett und hat uns auch keine Dinge, wie zusätzliche Versicherungen gegen Erdbeben oder ähnliches, andrehen wollen. Da wir schon ein zwei von diesen RVs gemietet hatten, brauchten wir uns auch kein nerviges Video anschauen.
Das WoMo hatte 2878mls auf dem Tacho was ja erstmal zu begrüßen ist, denn das bedeutet, wir sind die Ersten nach den Überführern, die das Ding bewegen. Aber hatte einen Haken,2  es war nicht wie gebucht ein Sunrise Escape mit 25-27” sondern ein scheiß 31” Monster mit Slideout über die gesamte Wohnlänge links. OMG hoffentlich bekomme ich keine Probleme bei all den vor gebuchten Plätzen, Einkaufen wird wohl lustig! Und ein Kumpel bei Facebook fand den richtigen Namen für das Ding: Fuel-To-Noise-Converter!


Egal nutzt ja nix. Schatzi fragt mich 2 bis dreihundert Mal ob das Monster auch fahren kann. Pffff  HALLO! ich kann alles fahren was einen Motor hat! So. Spiegel eingestellt runner von Hoff! Ohh dreht der hinten etwa raus beim Kurven fahren?? Huch da machen wir lieber ein bisschen langsam Smile
Erstes Ziel: Teil 3 vom Ersteinkauf und dann zum Campingplatz Mannatee Hammok Vis-A-Vis vom Kennedy Space Center. Notiz an mich selber und alle interessierten. Bei Übernahme in der Nähe einer Großstadt immer erst raus fahren und dann einkaufen und nicht umgekehrt. So stehen wir noch gute 1 1/2 Stunden im Feierabendverkehr von Orlando und erreichen den CG erst gegen 19.20.  Wir haben Glück und das Campoffice ist noch offen und wir können die erste Site beziehen. Nicht vorreserviert wohlgemerkt.

Dann schnell den Grill aufbauen und das erste und zweite Aufbaubier genießen. Flamme an und Zack ist das Dunkel!
Schöner Tag!
CG: Mannatee Hammock $30 Full Hock Up
Gefahrene Strecke:72mls

Sonntag, 18. Februar 2018

Canada 2016 Indian Summer im Osten Kanadas - Rund um die Georgian Bay Sep./Okt. 2016 Reisebericht

Moin,

da ich leider von jeglicher Software im Urlaub im Stich gelassen wurde hab ich mich endschieden, den Reisebericht im WoMo-Abenteuer Forum zu schreiben. Dies habe ich im Nachgang von zu Hause getan.

Damit die Info aber auch hier nicht verloren geht werde ich den Bericht hier verlinken.

Viel Spaß beim nachlesen.

Bericht