9.Tag Wells Gray Park
Heute tüdeln wir so gegen 10:00 los. Ich hatte gestern noch geschaut was es hier wohl für Caches gibt und da wollten wir heute mal hin und suchen. Geocaching ist für aussenstehende vielleicht etwas merkwürdig macht aber irre Spaß. Man muss "Schätze (Caches)" finden die ein anderer versteckt hat und die Koordinaten und eine Beschreibung im Internet veröffentlicht hat. Klingt immer noch nicht Interessant? Dann einfach mal ausprobieren. Man kommt dann nämlich, wie wir, auf unglaubliche Ideen.
Der oder die Caches die wir heute suchen sind im Wald versteckt. Geht man als normal denkender Mensch der keinen Hund hat in den Wald? Wohl kaum! Wozu auch, Zecken sammeln?
Naja die Beschreibung lotst uns auf einen Parkplatz 4,4km von ClearWater also vom Campingplatz entfernt. Gut, dort angekommen packen wir mal vorsichtshalber eine Flasche Wasser in den Rucksack, weil vielleicht bekomme ich ja Durst beim Rauchen.
Wir tapern also los einen "Trail" entlang. Huch das geht aber steil runter. Mist da müssen wir nachher wohl auch wieder hoch! Das soll aber nicht die steilste Strecke gewesen sein. Wir laufen bzw. kraxeln so ca. eine Stunde mit reichlich Pausen. Holla Hossa ist das anstrengend. Aber wir wollen ja den Cache. Das mein ich damit, ohne diese Cache Suche wäre ich nach fünf Metern wieder umgekehrt und hätte fest behauptet ohne Quad kommt man da nicht durch.
Nach einer Stunde wie gesagt unser erster Fund, von drei die hier sein sollen. Super Blick auf den reißenden Fluß, aber Vorsicht ein Schritt zuviel und das wars! Zäune gibts hier nicht mehr.
Ok, auf zum nächsten. Der ist dann nur zehn Minuten weiter an weiteren Wasserfällen, keine Ahnung wie die hießen, Dingenskirchen-falls oder so. Unter einer wackeligen Holzbrücke werden wir wieder fündig! Große Tupperdose mit allerhand drin, aber wir haben nix zum tauschen mitgenommen.
Dort trafen wir auch eine eingewanderte Deutsche die sich wunderte, dass wir dieses Geocaching in Deutschland auch kennen. Schatzi hat übrigens einen halben Herzkasperl bekommen als die Fau auf der andern Seite der Brücke hinter ein Baum hervor trat und winkte!
Zurück zum Dritten und Letzten. Hm.. irgendwie hatte ich die Beschreibung von den anderen nicht richtig gelesen. Der Letzte war eigentlich der Erste und lag nur knapp 300 m vom Parkplatz entfernt. Aber auch den haben wir schließlich gelogged, wie wir Cacher sagen, und gingen dann schweißgebadet und völlig im Arsch zurück zum Fahrzeug um erstmal einen halben Liter Wasser auf ex zu trinken. Die eine popelige Flasche die wir mitgenommen hatten war schon vor 'ner dreiviertel Stunde leer!
Was ich noch erwähnen wollte. Alle Caches hat mein Schatzi gefunden. Ich hab immer auf der falschen Seite gesucht. So nun weiter, aber mit den Caches war nix mehr, mein Navi zeigte nix mehr in der Nähe an. Gab wohl nur einen Bekloppten der hier mal einen Trail mit Caches versorgt hat. Ok dann halt weiter zum Campingplatz.
Unterwegs hielten wir noch an den Spahat Falls. Großer Parkplatz und fünf Minuten zu den Fällen. Quasi Entspannung im Vergleich zu dem vorher. Uns kam auch eine Reisegruppe mit so 70+ Leuten entgegen. Eine alte Frau sogar mit Rolator. Also die denken an alle hier in Canada. Die die Kraxeln wollen, und die die nicht mehr so können wie sie wollen. Klasse!
Dann weiter. Am Campingplatz angekommen trat erstmal Enttäuschung ein. Der Platz war zwar günstig aber die Stellplätze doch sehr schief, also in mehrere Richtungen. Ach so wir hatten uns dann doch für die luschen Variante entschieden, also die Helmcken Lodge.
Egal erstmal... was.... riiichtisch Feuer machen. Ach ne geht nich is noch zu früh. Hm.. naja irgendwann war es dann soweit fürs Feuer. Schatzi hatte heute mal mit Rinderbeef und sonst noch so Sachen lecker Burger vorbereitet. Heide witzka, das war aber auch mal lecker, so gegrillte Burger!
Nach dem Essen noch schön 'ne Stunde ans Feuer was heute besonders schön und warm war, weil es doch recht schattig wurde. Scheinbar weil wir doch etwas höher als Clearwater waren und weil es Sternklare....leck mich am Arsch so einen Sternenhimmel hab ich ja wohl noch nie gesehen. Einer war besonders hell worauf ich meinte es könnte die ISS sein. Schatzi behauptete aber das Ding sehe aus wie ein Pferd. So mit Hörnern, aber Vorne. Soo schluß mit Wein;-) Tja und dann als das Feuer fast runter war wurde es auch Zeit rein zu gehen, um ein paar Karten bzw. ich diesen Quatsch zu schreiben.
Macht übrigens echt Spaß seine Erlebnisse so auf zu schreiben und zu wissen andere lesen das auch noch. Könnte ein neues Hobby werden.
Also wir habens jetzt zehn nach neun und ihr müsst jetzt aufstehen!!
Montag, 4. Oktober 2010
Wells Gray wir kommen...
8. Tag Kamloops-Wells Gray Provincial Park
Die erste Nacht ohne Heizung, krass! Der Morgen ist noch etwas grau aber das verzieht sich umgehend in ein strahlendes Blau. Dazu die wüstengrauen Berge im Hintergrund... ein Traum!
Wir machen eine kleine Tour durch den BC Wildlife Park der gleich neben dem Campingplatz liegt. Hier kann man dann auch mal einen Grizzly beobachten ohne zu denken "Scheiße ich hab keine Pfeife und kein Bärenspray dabei"!
Ein paar Schwarz- und Braunbären sind auch da sowie einige Wölfe und lustige Eulen.
Dann gehts weiter nach ClearWater in den Wels Gray Provincial Park.
Den Weg dahin bitte mal beim PicasaAlbum betrachten.
Dort angekommen steuern wir gleich den KOA Campingplatz an, was ein Fehler war wie sich dann herausstellte. Ich hatte ihn bei der Planung heraus gesucht, weil er der Einzige war den man so finden konnte.
Um es vorweg zu nehmen, schlecht ist der Platz nicht. Alles da, super Duschen, W-Lan, Feuer kann man auch machen, also das ist es nicht.
Wir fragen dann an der Rezeption nach den Helmcken Falls, die wir uns anschauen wollten. Da sagt die kleine Brünette: ja das ist dort, und zeigt auf eine Karte am Tresen. 46 km nördlich!! Das alles nachdem wir schon bezahlt hatten! Mist!
Egal schnell noch ins Visitor Center eine kleine Karte geholt zum Orientieren. Das Navi zeigt nämlich außer der Himmelsrichtung hier gar nix mehr an. Wildniss pur!
Der Typ meint dann es wären 45min zu den Helmcken Falls. Ha, das wollen wir doch mal sehen, so'n Auto hatte ich auch mal!
Da es halt schon vier ist, prügel ich den 10ender durch die wunderschöne Landschaft. Die können wir uns auch auf dem Rückweg anschauen! Und siehste nach 30min stehen wir auf dem Parkplatz. Sortieren schnell das Geschirr und Sonstiges wieder ein und machen uns auf den kurzen Weg zu den Fällen. Klasse die höchsten Wasserfälle Canadas sind schon sehr beeindruckend.
Auf dem Weg hin, hatten wir sie schon kurz gesehen, der Grund für den Fehler den KOA gleich zu bezahlen. Zwei Campingplätze gibt es hier oben! Der erste ist der Pyramid Park. Ein Provincial Park Campingplatz. Den schauen wir uns mal an sag ich, vielleicht bleiben wir hier Morgen mal 'ne Nacht. Provincial Plätze sind hier, wie in Ontario, halt schön einsam und toll angelegt, aber es gibt auch weiter nichts! Kein Wasser, kein Strom, kein Waschhaus nichts außer am Stellplatz eine Bank-Tischkombi und einen FirePit. Ok sie haben noch Toiletten, also die ohne Wasserspülung, und ich meine nicht die neumodischen aus Kneipen oder Rastplätzen. Hm.. das wäre mal ein selbstgemachter Gruselfilm par excelance, weil Licht gibts natürlich auf dem ganzen Platz auch nicht, das wird dunkel wie im Bärenarsch hier. Ach ja... selbige sind hier natürlich auch nicht weit!
Ok wir schauen Morgen mal.
Dann kommt der Zweite also von Clearwater eigentlich der Erste.Helmcken Lodge. Sieht auch gut aus und auch mehr zivilisiert. Gute Alternative!
Wir also wieder zurück zum KOA und erstmal Feuer gemacht und den Grill angesteckt. Da ich das kostenlose W-Lan nutzen wollte um den Blog und das Picasaalbum zu pflegen, muss Schatzi sich ums Feuer kümmern. Und das kann sie wirklich gut. Verstecktes Talent!
Nach dem Essen gibts noch lecker Rum und dann ab in die Falle! Wir beschließen auf jeden Fall noch hier im Wells Gray Park zu bleiben. Das Wetter ist einfach zu schön.
Guuude Naacht.
Die erste Nacht ohne Heizung, krass! Der Morgen ist noch etwas grau aber das verzieht sich umgehend in ein strahlendes Blau. Dazu die wüstengrauen Berge im Hintergrund... ein Traum!
Wir machen eine kleine Tour durch den BC Wildlife Park der gleich neben dem Campingplatz liegt. Hier kann man dann auch mal einen Grizzly beobachten ohne zu denken "Scheiße ich hab keine Pfeife und kein Bärenspray dabei"!
Ein paar Schwarz- und Braunbären sind auch da sowie einige Wölfe und lustige Eulen.
Dann gehts weiter nach ClearWater in den Wels Gray Provincial Park.
Den Weg dahin bitte mal beim PicasaAlbum betrachten.
Dort angekommen steuern wir gleich den KOA Campingplatz an, was ein Fehler war wie sich dann herausstellte. Ich hatte ihn bei der Planung heraus gesucht, weil er der Einzige war den man so finden konnte.
Um es vorweg zu nehmen, schlecht ist der Platz nicht. Alles da, super Duschen, W-Lan, Feuer kann man auch machen, also das ist es nicht.
Wir fragen dann an der Rezeption nach den Helmcken Falls, die wir uns anschauen wollten. Da sagt die kleine Brünette: ja das ist dort, und zeigt auf eine Karte am Tresen. 46 km nördlich!! Das alles nachdem wir schon bezahlt hatten! Mist!
Egal schnell noch ins Visitor Center eine kleine Karte geholt zum Orientieren. Das Navi zeigt nämlich außer der Himmelsrichtung hier gar nix mehr an. Wildniss pur!
Der Typ meint dann es wären 45min zu den Helmcken Falls. Ha, das wollen wir doch mal sehen, so'n Auto hatte ich auch mal!
Da es halt schon vier ist, prügel ich den 10ender durch die wunderschöne Landschaft. Die können wir uns auch auf dem Rückweg anschauen! Und siehste nach 30min stehen wir auf dem Parkplatz. Sortieren schnell das Geschirr und Sonstiges wieder ein und machen uns auf den kurzen Weg zu den Fällen. Klasse die höchsten Wasserfälle Canadas sind schon sehr beeindruckend.
Auf dem Weg hin, hatten wir sie schon kurz gesehen, der Grund für den Fehler den KOA gleich zu bezahlen. Zwei Campingplätze gibt es hier oben! Der erste ist der Pyramid Park. Ein Provincial Park Campingplatz. Den schauen wir uns mal an sag ich, vielleicht bleiben wir hier Morgen mal 'ne Nacht. Provincial Plätze sind hier, wie in Ontario, halt schön einsam und toll angelegt, aber es gibt auch weiter nichts! Kein Wasser, kein Strom, kein Waschhaus nichts außer am Stellplatz eine Bank-Tischkombi und einen FirePit. Ok sie haben noch Toiletten, also die ohne Wasserspülung, und ich meine nicht die neumodischen aus Kneipen oder Rastplätzen. Hm.. das wäre mal ein selbstgemachter Gruselfilm par excelance, weil Licht gibts natürlich auf dem ganzen Platz auch nicht, das wird dunkel wie im Bärenarsch hier. Ach ja... selbige sind hier natürlich auch nicht weit!
Ok wir schauen Morgen mal.
Dann kommt der Zweite also von Clearwater eigentlich der Erste.Helmcken Lodge. Sieht auch gut aus und auch mehr zivilisiert. Gute Alternative!
Wir also wieder zurück zum KOA und erstmal Feuer gemacht und den Grill angesteckt. Da ich das kostenlose W-Lan nutzen wollte um den Blog und das Picasaalbum zu pflegen, muss Schatzi sich ums Feuer kümmern. Und das kann sie wirklich gut. Verstecktes Talent!
Nach dem Essen gibts noch lecker Rum und dann ab in die Falle! Wir beschließen auf jeden Fall noch hier im Wells Gray Park zu bleiben. Das Wetter ist einfach zu schön.
Guuude Naacht.
Mittwoch, 29. September 2010
Auf in die Prärie
7. Tag Whistlert-Kamloops
So heute haben wir es geschafft mal früher los zu kommen es ist erst 9:30. Auf gehts Richtung Kamloops. Tja was soll ich sagen? Unglaubliche Landschaft. Leck mich am Arsch ist das schön hier!
Wir fahren durch Täler und über Berge und machen Halt in Cache Creek. Hier hatte ich eigentlich einen Stopp mit Übernachtung eingeplant, da es aber doch recht trostlos, wenn auch schön ist, beschließen wir weiter nach Kamloops zu fahren. Und jetzt der Hammer: Es wird immer wärmer. Ja beim nächsten Aussichtspunkt laufen wir schon mit kurzen Ärmeln herum! Nicht zu fassen, da fährt man knapp 300 km ins Landesinnere und zack hat man über 20°C. In Kamloops wird erstmal Bier und Wein nachgekauft und dann gehts zum Campingplatz. Hier ist es so warm, dass wir uns erstmal in kurze Hosen schmeißen und die Sonne genießen.
Hier darf man nicht mal Feuer machen, wegen Brandgefahr! Ist das zu glauben. Gut gibts halt Spaghetti heute Abend.
Da es noch nicht so spät ist laufen wir noch ein wenig in der Gegend rum. Hinter dem Platz ist ein kleiner Weg wo wir Astreine Tannenzapfen fürs nächste Lagerfeuer finden. Schatzi sprintet schnell zum Auto zurück um erstens eine Tüte zu holen und zweitens Leute zu verscheuchen die sich doch Tatsächlich neben uns stellen wollten. Der Platz ist leider so aufgebaut, das die Bänke auf der verkehrten Seite stehen, und so haben wir die Bank zu unserer Rechten in Beschlag genommen, die eigentlich zum Stellplatz rechts von uns gehört.
Tja sonst ist nix spannendes passiert hier. Wenn regnet ist es komischer, aber wir wollen hier nix heraufbeschwören.
So heute haben wir es geschafft mal früher los zu kommen es ist erst 9:30. Auf gehts Richtung Kamloops. Tja was soll ich sagen? Unglaubliche Landschaft. Leck mich am Arsch ist das schön hier!
Wir fahren durch Täler und über Berge und machen Halt in Cache Creek. Hier hatte ich eigentlich einen Stopp mit Übernachtung eingeplant, da es aber doch recht trostlos, wenn auch schön ist, beschließen wir weiter nach Kamloops zu fahren. Und jetzt der Hammer: Es wird immer wärmer. Ja beim nächsten Aussichtspunkt laufen wir schon mit kurzen Ärmeln herum! Nicht zu fassen, da fährt man knapp 300 km ins Landesinnere und zack hat man über 20°C. In Kamloops wird erstmal Bier und Wein nachgekauft und dann gehts zum Campingplatz. Hier ist es so warm, dass wir uns erstmal in kurze Hosen schmeißen und die Sonne genießen.
Hier darf man nicht mal Feuer machen, wegen Brandgefahr! Ist das zu glauben. Gut gibts halt Spaghetti heute Abend.
Da es noch nicht so spät ist laufen wir noch ein wenig in der Gegend rum. Hinter dem Platz ist ein kleiner Weg wo wir Astreine Tannenzapfen fürs nächste Lagerfeuer finden. Schatzi sprintet schnell zum Auto zurück um erstens eine Tüte zu holen und zweitens Leute zu verscheuchen die sich doch Tatsächlich neben uns stellen wollten. Der Platz ist leider so aufgebaut, das die Bänke auf der verkehrten Seite stehen, und so haben wir die Bank zu unserer Rechten in Beschlag genommen, die eigentlich zum Stellplatz rechts von uns gehört.
Tja sonst ist nix spannendes passiert hier. Wenn regnet ist es komischer, aber wir wollen hier nix heraufbeschwören.
Whisteler, ja genau, Whister!!
6. Tag Whistler
6:30 Uhr es regnet jetzt seid 15 Stunden durch! Wir duschen nur einmal, nämlich im Wohnmobil! Dann machen wir uns auf in die Stadt und schauen mal wie die Olympioniken so gehaust haben.
Und dann angekommen in der Stadt, die so aussieht als ob jeden Moment ein Cowboy um die Ecke geritten kommt, das nächste Wunder! Es hört auf zu regnen! Ha wenn Engel reisen:-)
Zuerst mal die Fußgängerzone besichtigen. Den 'Medals Plaza' haben sie schon weggerissen, aber sonst sehr schön hier. Hach wäre das nicht so weit weg, hier würden wir gerne mal Skiurlaub machen. Wir gönnen uns einen Kaffee und schauen uns dann ein paar Geschäfte von innen an! In einem der Läden werden wir fündig und leisten uns je eine neue Jacke mit der wir dann im nächsten Skiurlaub wenigstens so tun können als ob!
Da wir wegen Schneemangels nun doch kein Ski fahren können wollen wir wenigstens rauf! Rauf auf den berühmten Blackcomb. Das können wir dann auch nachdem wir uns ein Tagespass gezogen haben, für "nur" 50CAN$ pro Person! Schnäppchen! Also hoch und gucken was so gibt.
Und es gibt was zu gucken. Unglaublich schick hier oben. Aber es geht noch weiter. Da der Canadier im Allgemeinen faul ist hat er sich eine Seilbahn gebaut die zwei Berge miteinander verbindet. Den 'Peak to Peak' eine Gondelbahn mit einer Länge von 4,4 km und das von Gipfel zu Gipfel. Natürlich alles gebaut mit deutsch-östereicherisch-schweizer Hilfe. Aber trotzdem schwer beeindruckend. Im Winter kann man dann auch auf der an der anderen Seite mit der nächsten Gondel wieder runter und erhält so das längste zusammenhängende Liftsystem der Welt! Jetzt geht das aber nicht und wir beschließen den Berg etwas nach oben zu wandern. Da oben zum Schnee will ich hin, meint Schatzi, und ich sage na denn mal los.
Auf dem Rückweg zur Gondel gehen wir auf einem kleinen Pfad, der durch einen klitzekleinen Pinienwald-wäldchen führt. Am Anfang macht uns eine Engländerin darauf aufmerksam, dass dort hinter der nächsten Kurve Bären sein sollen. Erst wissen wir nicht so recht, was wir von der Aussage halten sollen. Zumal sie schon wieder von einer der Inselaffen kommt. Dann sind wir aber mutig und gehen langsam voran. Es kommen uns andere Leute engtgegen und keiner scheint Bären bemerkt zu haben. Wir suchen das Gestrüpp mit Blicken ab und tatsächlich, da bewegt sich was im Gebüsch. Nein da Oben gibts kein Alkohol es Bewegt sich wirklich. Uns geht ein wenig der Stift. Da ... guck mal ein schwarzes Fell in den Büschen. Ein Bär!! Ein Kleiner nur, Gott sei Dank, aber es ist Einer.
Nicht Einer nein Zwei! Und unsere ersten Bären in Canada! Wir beobachten sie noch eine kleine Weile von unterschiedlichen Seiten und gehen dann mit absteigendem Puls wieder zur Gondel und zurück ins Tal.
Auf dem Weg zurück dann noch Einer! Läuft einfach so einen Waldweg entlang. Is Klar, Ist ja auch einfacher als die steilen Berge hoch zu kraxeln. Cool!
Zurück im Tal muss erstmal etwas fürs Abendessen eingekauft werden. Wir finden einen kleinen Supermarkt und entdecken günstige Garnelen und Jacobsmuscheln. Oh das ist fein! So was habe ich noch nicht gegessen, also die Jacobsmuscheln jetzt. Sechs Stück für 3 Dollar und'n Keks!
Dann mal ab zum Campingplatz. Diesmal einer der dichter an Whistler dran ist und vor dem im Handbuch des Vermieters abgeraten wird. Aber was weiß der schon. Er meinte ja auch, dass man hier in Canada nicht selbst Tanken dürfte. Ich glaub viel weiter als nach Nord Vancouver ist der wohl nicht gekommen bisher!
Also der Platz ist ein Traum! Schöne Stellplätze und ein toller FirePit, das ist das Dingen wo man drin Feuer machen kann. Ich also erstmal das Holz raus und mit der Axt Kleinholz gemacht. Haha was für ein Spaß, unser erstes Feuer.
Dann die Gußpfanne auf das Rost und heiß werden lassen. Die Muscheln und Garnelen schön mit viel Olivenöl.... ach scheiße waren die lecker!
Anschließend konnten wir dann auch noch schön am Feuer lange draußen sitzen bis das Bier alle war. "Notiz an mich selber: Bier kaufen nicht vergessen"
Was für ein toller Tag!
6:30 Uhr es regnet jetzt seid 15 Stunden durch! Wir duschen nur einmal, nämlich im Wohnmobil! Dann machen wir uns auf in die Stadt und schauen mal wie die Olympioniken so gehaust haben.
Und dann angekommen in der Stadt, die so aussieht als ob jeden Moment ein Cowboy um die Ecke geritten kommt, das nächste Wunder! Es hört auf zu regnen! Ha wenn Engel reisen:-)
Zuerst mal die Fußgängerzone besichtigen. Den 'Medals Plaza' haben sie schon weggerissen, aber sonst sehr schön hier. Hach wäre das nicht so weit weg, hier würden wir gerne mal Skiurlaub machen. Wir gönnen uns einen Kaffee und schauen uns dann ein paar Geschäfte von innen an! In einem der Läden werden wir fündig und leisten uns je eine neue Jacke mit der wir dann im nächsten Skiurlaub wenigstens so tun können als ob!
Da wir wegen Schneemangels nun doch kein Ski fahren können wollen wir wenigstens rauf! Rauf auf den berühmten Blackcomb. Das können wir dann auch nachdem wir uns ein Tagespass gezogen haben, für "nur" 50CAN$ pro Person! Schnäppchen! Also hoch und gucken was so gibt.
Und es gibt was zu gucken. Unglaublich schick hier oben. Aber es geht noch weiter. Da der Canadier im Allgemeinen faul ist hat er sich eine Seilbahn gebaut die zwei Berge miteinander verbindet. Den 'Peak to Peak' eine Gondelbahn mit einer Länge von 4,4 km und das von Gipfel zu Gipfel. Natürlich alles gebaut mit deutsch-östereicherisch-schweizer Hilfe. Aber trotzdem schwer beeindruckend. Im Winter kann man dann auch auf der an der anderen Seite mit der nächsten Gondel wieder runter und erhält so das längste zusammenhängende Liftsystem der Welt! Jetzt geht das aber nicht und wir beschließen den Berg etwas nach oben zu wandern. Da oben zum Schnee will ich hin, meint Schatzi, und ich sage na denn mal los.
Auf dem Rückweg zur Gondel gehen wir auf einem kleinen Pfad, der durch einen klitzekleinen Pinienwald-wäldchen führt. Am Anfang macht uns eine Engländerin darauf aufmerksam, dass dort hinter der nächsten Kurve Bären sein sollen. Erst wissen wir nicht so recht, was wir von der Aussage halten sollen. Zumal sie schon wieder von einer der Inselaffen kommt. Dann sind wir aber mutig und gehen langsam voran. Es kommen uns andere Leute engtgegen und keiner scheint Bären bemerkt zu haben. Wir suchen das Gestrüpp mit Blicken ab und tatsächlich, da bewegt sich was im Gebüsch. Nein da Oben gibts kein Alkohol es Bewegt sich wirklich. Uns geht ein wenig der Stift. Da ... guck mal ein schwarzes Fell in den Büschen. Ein Bär!! Ein Kleiner nur, Gott sei Dank, aber es ist Einer.
Nicht Einer nein Zwei! Und unsere ersten Bären in Canada! Wir beobachten sie noch eine kleine Weile von unterschiedlichen Seiten und gehen dann mit absteigendem Puls wieder zur Gondel und zurück ins Tal.
Auf dem Weg zurück dann noch Einer! Läuft einfach so einen Waldweg entlang. Is Klar, Ist ja auch einfacher als die steilen Berge hoch zu kraxeln. Cool!
Zurück im Tal muss erstmal etwas fürs Abendessen eingekauft werden. Wir finden einen kleinen Supermarkt und entdecken günstige Garnelen und Jacobsmuscheln. Oh das ist fein! So was habe ich noch nicht gegessen, also die Jacobsmuscheln jetzt. Sechs Stück für 3 Dollar und'n Keks!
Dann mal ab zum Campingplatz. Diesmal einer der dichter an Whistler dran ist und vor dem im Handbuch des Vermieters abgeraten wird. Aber was weiß der schon. Er meinte ja auch, dass man hier in Canada nicht selbst Tanken dürfte. Ich glaub viel weiter als nach Nord Vancouver ist der wohl nicht gekommen bisher!
Also der Platz ist ein Traum! Schöne Stellplätze und ein toller FirePit, das ist das Dingen wo man drin Feuer machen kann. Ich also erstmal das Holz raus und mit der Axt Kleinholz gemacht. Haha was für ein Spaß, unser erstes Feuer.
Dann die Gußpfanne auf das Rost und heiß werden lassen. Die Muscheln und Garnelen schön mit viel Olivenöl.... ach scheiße waren die lecker!
Anschließend konnten wir dann auch noch schön am Feuer lange draußen sitzen bis das Bier alle war. "Notiz an mich selber: Bier kaufen nicht vergessen"
Was für ein toller Tag!
Dienstag, 28. September 2010
Auf der Suche nach Chad Krueger sein Haus!
5. Tag Nanaimo-Whistler
Also auf zur Fähre. Am Campingplatz frage ich noch einen Einheimischen nach den Abfahrtzeiten der Fähre welche er schnell in seinem EierPhone nachschaut. Die sind einfach nett hier die Canadier. Wir haben noch etwas Zeit und beschließen die Straße hinter dem Platz entlang zu fahren. Dort soll ein Motorcross Park sein. Morgens was es etwa so wie an der Nordschleife aufwachen. Rähhm Bäng bäng machte es und schob mir ein grinsen ins Gesicht. Los lass mal gucken gehen ähm fahren.
Dort angekommen waren auch ein paar Motorcrosser auf dem Parkplatz und ein paar Leute mit so Hi-Tec Mountain Bikes. Aber der Park war leider zu.
Der Regen hatte ein Einsehen und es war nur noch schwer Bewölkt. Zur Fähre sind es nur 10 min Fahrt. Die Fähre fährt aber erst in zwei Stunden. Naja müssen wir halt warten. W-Lan gibts auch nicht so schreibe ich etwas am Tagebuch und Schatzi spielt DS.
Dann während der Überfahrt passiert das unglaubliche! Der Himmel lichtet sich! Ja das muss die Sonne sein ich hab mal von Leuten gehört die welche kannten und die haben die Sonne schonmal gesehen!;-)
Super! Wunderschön haben die es hier. Also derjenige der auf die Idee gekommen ist hier eine Stadt hinzubauen dem würd ich glatt mal ein Bier ausgeben! Unglaublich. Die hohen Berge direkt am Wasser nicht zu fassen, dass es sowas in echt gibt.
Wir fahren also bei strahlendem Sonnenschein zu dem Lynn Canyon Suspension Bridge Park. Soll mit Hängebrücken sein. Dort angekommen stellen wir wieder fest: An die Möglichkeit das hier mal jemand mit einem, für canadische Verhältnisse kleinem, Wohnmobil vorbei kommt haben die bei der Errichtung des Parkplatz wohl nicht gedacht! Müssen wir halt in eine Seitenstrasse. Geht auch.
Der Park ist recht schön gemacht. Man läuft als erstes über eine Hängebrücke und kann dann einen kleinen Rundkurs zu einem Wasserfall machen.
Aber das wovon uns die Berliner erzählt haben ist hier nicht. In einem anderen Park kann man wohl auf Brücken zwischen den Bäumen rumlaufen. Tja Pech. Vielleicht auf dem Rückweg.
Wir fahen weiter auf dem Sea to Sky Highway. Der bisher schönsten Straße meines Lebens auf dem Weg nach Whistler. Ein Campingplatz kurz vor der Stadt ist das Ziel. Whistler RV Campground nennt der sich. Doch da...oh nein ... bitte nicht der Himmel wird wieder grau und es fängt an zu regnen. Wo wir doch extra Feuerholz gekauft hatten. Aber daran ist ist nicht zu denken, also Feuer oder grillen ODER IRGENDWAS DRAUSEN!!! Der Platz ist ganz nett wenn es trocken wäre, glaub ich. Also die Waschhäuser sind ganz neu und vom Platzwart haben wir ein paar Tipps für Whistler bekommen. Wo man umsonst parken kann und was man alles machen kann dort. Toll wir in Whistler und es pisst wie die Sau!
Gut das im Wohnmobil auch ganz nett ist. Plötzlich winken welche von draußen. Na ich die Tür auf und so What's up guys? Sie kämen mit den Wasser und Stromanschlüssen nicht so zu recht, ob ich helfen könnte. Ich so: "Klar ich komm!" Nicht zu fassen, das waren Franzosen oder Frankokanadier. Die hatten wohl überhaupt keine Einweisung bekommen. Die Steckdose haben sie wohl noch gefunden aber dann wollten sie den Abwasserschlauch an den Wasserhahn anschließen, was nicht geht weil der ja ca. 10 mal so dick ist! Ich denen also alles angeklemmt und ihnen mit einem inneren Lachen eine gute Nacht gewünscht. Das können 'se also auch nicht! Gut das die knapp zwanzig Meter entfernt stehen. Nicht das die beim Versuch den Backofen an zumachen das Ding in die Luft jagen und unser 10ender was abbekommt!
Noch eine unterm Regenschirm geraucht und ab in die Heia!
Bilder Folgen noch.
Also auf zur Fähre. Am Campingplatz frage ich noch einen Einheimischen nach den Abfahrtzeiten der Fähre welche er schnell in seinem EierPhone nachschaut. Die sind einfach nett hier die Canadier. Wir haben noch etwas Zeit und beschließen die Straße hinter dem Platz entlang zu fahren. Dort soll ein Motorcross Park sein. Morgens was es etwa so wie an der Nordschleife aufwachen. Rähhm Bäng bäng machte es und schob mir ein grinsen ins Gesicht. Los lass mal gucken gehen ähm fahren.
Dort angekommen waren auch ein paar Motorcrosser auf dem Parkplatz und ein paar Leute mit so Hi-Tec Mountain Bikes. Aber der Park war leider zu.
Der Regen hatte ein Einsehen und es war nur noch schwer Bewölkt. Zur Fähre sind es nur 10 min Fahrt. Die Fähre fährt aber erst in zwei Stunden. Naja müssen wir halt warten. W-Lan gibts auch nicht so schreibe ich etwas am Tagebuch und Schatzi spielt DS.
Dann während der Überfahrt passiert das unglaubliche! Der Himmel lichtet sich! Ja das muss die Sonne sein ich hab mal von Leuten gehört die welche kannten und die haben die Sonne schonmal gesehen!;-)
Super! Wunderschön haben die es hier. Also derjenige der auf die Idee gekommen ist hier eine Stadt hinzubauen dem würd ich glatt mal ein Bier ausgeben! Unglaublich. Die hohen Berge direkt am Wasser nicht zu fassen, dass es sowas in echt gibt.
Wir fahren also bei strahlendem Sonnenschein zu dem Lynn Canyon Suspension Bridge Park. Soll mit Hängebrücken sein. Dort angekommen stellen wir wieder fest: An die Möglichkeit das hier mal jemand mit einem, für canadische Verhältnisse kleinem, Wohnmobil vorbei kommt haben die bei der Errichtung des Parkplatz wohl nicht gedacht! Müssen wir halt in eine Seitenstrasse. Geht auch.
Der Park ist recht schön gemacht. Man läuft als erstes über eine Hängebrücke und kann dann einen kleinen Rundkurs zu einem Wasserfall machen.
Aber das wovon uns die Berliner erzählt haben ist hier nicht. In einem anderen Park kann man wohl auf Brücken zwischen den Bäumen rumlaufen. Tja Pech. Vielleicht auf dem Rückweg.
Wir fahen weiter auf dem Sea to Sky Highway. Der bisher schönsten Straße meines Lebens auf dem Weg nach Whistler. Ein Campingplatz kurz vor der Stadt ist das Ziel. Whistler RV Campground nennt der sich. Doch da...oh nein ... bitte nicht der Himmel wird wieder grau und es fängt an zu regnen. Wo wir doch extra Feuerholz gekauft hatten. Aber daran ist ist nicht zu denken, also Feuer oder grillen ODER IRGENDWAS DRAUSEN!!! Der Platz ist ganz nett wenn es trocken wäre, glaub ich. Also die Waschhäuser sind ganz neu und vom Platzwart haben wir ein paar Tipps für Whistler bekommen. Wo man umsonst parken kann und was man alles machen kann dort. Toll wir in Whistler und es pisst wie die Sau!
Gut das im Wohnmobil auch ganz nett ist. Plötzlich winken welche von draußen. Na ich die Tür auf und so What's up guys? Sie kämen mit den Wasser und Stromanschlüssen nicht so zu recht, ob ich helfen könnte. Ich so: "Klar ich komm!" Nicht zu fassen, das waren Franzosen oder Frankokanadier. Die hatten wohl überhaupt keine Einweisung bekommen. Die Steckdose haben sie wohl noch gefunden aber dann wollten sie den Abwasserschlauch an den Wasserhahn anschließen, was nicht geht weil der ja ca. 10 mal so dick ist! Ich denen also alles angeklemmt und ihnen mit einem inneren Lachen eine gute Nacht gewünscht. Das können 'se also auch nicht! Gut das die knapp zwanzig Meter entfernt stehen. Nicht das die beim Versuch den Backofen an zumachen das Ding in die Luft jagen und unser 10ender was abbekommt!
Noch eine unterm Regenschirm geraucht und ab in die Heia!
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