14. Tag Kelowna-Osoyoos
Mit Spannung wird morgens schnell gefrühstückt und dann nichts wie los. Der Weg ist schnell gefunden und es begrüßt uns Richard, der Tour Guide, sehr freundlich. Wir sind tatsächlich auch die einzigen. Super! VIP privat Tour. Ausgezeichnet. Kurz ein paar Formalitäten und dann je einen Helm ausgesucht. Dann folgt eine kleine Einweisung auf den Top gepflegten Quads.
Los gehts! Was für ein Spaß. Wir fahren über schnelle Passagen einen Berg rauf und dann wirds ach mal richtig steil. Es folgt schwereres Gelände, wo auch mal der 4x4 eingeschaltet werden muss. Es ist allerdings so staubig, dass ich mir die mitgenommene Schutzbrille geben lasse. Schatzi sieht so aus, als hätte sie eine Woche unter Tage gearbeitet. So ist's richtig! Ihre Jacke hat leicht die Farbe gewechselt. Von schwarz zu dunkelbraun;-)
Ich hab meine Jacke mal besser gleich vom Guide in einem seiner Koffer verstauen lassen. Weil es ist auch heute wieder ein Traumwetter. Nach ca. einer Stunde Fahrt mit kleinen Zwischenstopps, wird eine kleine Pause gemacht und Richard reicht gekühlte Getränke und Snackriegel. Watt'n Service für 'ne zwei Stunden Tour. Zudem können wir ein herrliches Panorama über Kelowna genießen. Toller Ausblick hier oben. Zeit für ein paar Fotos, da wir Kelowna leider nicht mehr besichtigen können... scheiß Urlaubsterminstress!
Dann die Abfahrt und zwischendurch kann man die kleinen Quads auch mal fliegen lassen. Hui das staubt wie die Pest! Unten angekommen, wird sich nett verabschiedet und wir beschließen, das müsste man eigentlich jeden Tag vorm Frühstück machen!
Aber wir müssen weiter nach Osoyoos, in die Wüste. Zwischendurch halten wir bei einem der unzähligen Winzer an, um den canadischen Wein zu verkosten.
Cassini Cellars heißt der zufällig ausgesuchte Winzer der einen spitzenmäßigen 2007er Chardonnay im Sortiment hat. Der isses! Volltreffer. Leider haben wir uns nur zwei Flaschen mitgenommen. Die waren am selben Abend schnell verdunstet. Schatzi fragte die deutschsprechende Verkostungsdame aus der Schweiz, ob sie uns nicht auch zwei von den Weingläsern verkaufen könnte. Bei der Wohnmobilausstattung ist Weintrinken nämlich nicht vorgesehen. Die Dame tat etwas verlegen und meinte, verkaufen könne sie uns die Gläser nicht, aber sie gäbe uns die einfach so mit. Also machte ich mich erstmal mit zwei Tüten, ohne großes Aufsehen zu erregen, zum Wohnmobil während Schatzi den Wein einpacken ließ und bezahlte.
In Osoyoos angekommen, steuerten wir dann den NK'MIP Campground an. Sehr schön angelegt und echt mitten in der Wüste. Wir bekamen einen Platz direkt am See, klingt komisch? Ist es auch. Aber hier gibts halt einen See in der Wüste, so! Es ist allerdings tierisch windig hier am Wasser, dass man meint man steht in Bremerhaven am Deich!
Also machen wir noch einen kleinen Gang in das Rattle Snake Teretory
und vergehen uns dann am frisch erstandenden Wein. Zack leer, und Licht aus!
Donnerstag, 7. Oktober 2010
Mittwoch, 6. Oktober 2010
ATV Tour um jeden Preis
13. Tag Banff-Kelowna
Wir sind früh wach und stehen deshalb auch eine halbe Stunde früher als sonst auf, denn es wartet ein langer Weg auf uns. 473 km genau, wie sich am Ende heraustellt. Also nichts wie los. Bei der Dumpingstation ist eine Schlange (also mit Wohnmobilen) und da haben wir so gar keine Zeit für. Also ohne dumpen los. In Banff schauen wir noch nach einer Tanke aber der Spritpreis liegt uns mit 112.9/l zu hoch und wir beschließen unterwegs zu tanken.
Tja sehr viel gibt es von der Reise nichts zu berichten, außer das es natürlich wieder super Landschaft zum bestaunen gibt. Warum der Ort Golden, Golden heißt, erschließt sich einem dann auch wenn man dran vorbei fährt. Er liegt in einem Tal das wirklich güldend glänzt. Also der Ort ist umringt von Gold leuchtenden Bäumen.
Wir passieren den Rogers Pass mit 1600 m Höhe und erfahren bei einer kleinen Pause, das hier im Winter die Armee das Gebiet mit Atelerie beschießt, um Lavinen auszulösen. Wenn man ein Wanderfreak wäre, ist das nicht ganz ohne Belanglosigkeit.
Man kann hier übirgens wirklich alle paar minuten einen Trail nach dem anderen laufen oder "hiken" wie die Canadier sagen. Ein Paradies für die, die sich gerne auch mal unmotorisiert bewegen.
Tja in Kelowna angekommen heißt es den Campingplatz zu finden. Das Navi lotst uns auf eine Seitenstrasse. Also hier heißt das Backroad aber den Begriff Landstrasse finde ich zu übertrieben. Kreisstrasse finde ich passend. Bis zum Platz ist das alles gut. Campingplatz Applevalley gefunden!
Dann heißt es eine ATV Tour ausfindig zu machen. Don, der Besitzer des Campingplatzes, kennt aber auch keinen Veranstalter und empfiehlt das Internet. So wirds gemacht. Schnell haben wir auch einen gefunden. Eine Adresse wird auch angegeben. Wir schnell los um vielleicht noch jemanden zu erwischen. Ist schon viertel vor fünf. Und dann geht das Problem los! Das Problem ist, dass die Karte im Navi doch schon drei Jahre alt ist.
Die haben hier anscheinend ganze Straßenzüge weggerissen und neu aufgebaut. Also nicht nur eine, sondern gefühlt so wie das Straßennetz von Brinkum! Wahrscheinlich gesponsort vom Kartenhersteller von Garmin um mehr Kartenupdates zu verkaufen. Hat gewirkt Garmin! Super! Nächstes mal wenn ich hier her komme hab ich garantiert eine neue Karte drauf!
Naja wir finden die Adresse dann aber doch und es ist wie ich mir fast irgendwie gedacht habe eine Privatadresse. Allerdings steht das Objekt gerade zum Verkauf. Ok Plan B wir fahren zum Platz zurück und rufen die Nummer aus dem Internet mal an, vielleicht geht ja jemand ran.
Auf dem Rückweg fahren wir noch neuen Appleton Estate kaufen. Der Rum den der Autor am liebsten trinkt. Und der Verkäufer ist uns noch ein wenig mit dem Weg behilflich, weil ich der Navischlampe nun gar nicht mehr traue.
Wieder am Platz rufe ich dann mal bei dem ATV Veranstalter an. Und es geht tatsächlich jemand dran. Um halb sechs auf'n Sonntag. Da hab ich sowas von nicht mit gerechnet, dass ich auch nichts zu schreiben bei hatte. Also Stift geholt und nochmal angerufen. Und Tatsächlich sie haben noch keine Buchung für Morgen und wenn es um 08:00 Uhr, wie auf der Internetseite beschrieben, nicht passt, könnten wir auch um 10:00 Uhr starten. Super! Watt'n Schwein wieder. 2 Stunden für 99$ +tax sind auch ein Schnäppchen.
Dann können wir in ruhe essen, die letzten 200 Bilder (ausgewählte, gemacht haben wir mehr als das doppelte) zum Picasa hochladen und den Blog pflegen. Watt'n Tach!
Wir sind früh wach und stehen deshalb auch eine halbe Stunde früher als sonst auf, denn es wartet ein langer Weg auf uns. 473 km genau, wie sich am Ende heraustellt. Also nichts wie los. Bei der Dumpingstation ist eine Schlange (also mit Wohnmobilen) und da haben wir so gar keine Zeit für. Also ohne dumpen los. In Banff schauen wir noch nach einer Tanke aber der Spritpreis liegt uns mit 112.9/l zu hoch und wir beschließen unterwegs zu tanken.
Tja sehr viel gibt es von der Reise nichts zu berichten, außer das es natürlich wieder super Landschaft zum bestaunen gibt. Warum der Ort Golden, Golden heißt, erschließt sich einem dann auch wenn man dran vorbei fährt. Er liegt in einem Tal das wirklich güldend glänzt. Also der Ort ist umringt von Gold leuchtenden Bäumen.
Wir passieren den Rogers Pass mit 1600 m Höhe und erfahren bei einer kleinen Pause, das hier im Winter die Armee das Gebiet mit Atelerie beschießt, um Lavinen auszulösen. Wenn man ein Wanderfreak wäre, ist das nicht ganz ohne Belanglosigkeit.
Man kann hier übirgens wirklich alle paar minuten einen Trail nach dem anderen laufen oder "hiken" wie die Canadier sagen. Ein Paradies für die, die sich gerne auch mal unmotorisiert bewegen.
Tja in Kelowna angekommen heißt es den Campingplatz zu finden. Das Navi lotst uns auf eine Seitenstrasse. Also hier heißt das Backroad aber den Begriff Landstrasse finde ich zu übertrieben. Kreisstrasse finde ich passend. Bis zum Platz ist das alles gut. Campingplatz Applevalley gefunden!
Dann heißt es eine ATV Tour ausfindig zu machen. Don, der Besitzer des Campingplatzes, kennt aber auch keinen Veranstalter und empfiehlt das Internet. So wirds gemacht. Schnell haben wir auch einen gefunden. Eine Adresse wird auch angegeben. Wir schnell los um vielleicht noch jemanden zu erwischen. Ist schon viertel vor fünf. Und dann geht das Problem los! Das Problem ist, dass die Karte im Navi doch schon drei Jahre alt ist.
Die haben hier anscheinend ganze Straßenzüge weggerissen und neu aufgebaut. Also nicht nur eine, sondern gefühlt so wie das Straßennetz von Brinkum! Wahrscheinlich gesponsort vom Kartenhersteller von Garmin um mehr Kartenupdates zu verkaufen. Hat gewirkt Garmin! Super! Nächstes mal wenn ich hier her komme hab ich garantiert eine neue Karte drauf!
Naja wir finden die Adresse dann aber doch und es ist wie ich mir fast irgendwie gedacht habe eine Privatadresse. Allerdings steht das Objekt gerade zum Verkauf. Ok Plan B wir fahren zum Platz zurück und rufen die Nummer aus dem Internet mal an, vielleicht geht ja jemand ran.
Auf dem Rückweg fahren wir noch neuen Appleton Estate kaufen. Der Rum den der Autor am liebsten trinkt. Und der Verkäufer ist uns noch ein wenig mit dem Weg behilflich, weil ich der Navischlampe nun gar nicht mehr traue.
Wieder am Platz rufe ich dann mal bei dem ATV Veranstalter an. Und es geht tatsächlich jemand dran. Um halb sechs auf'n Sonntag. Da hab ich sowas von nicht mit gerechnet, dass ich auch nichts zu schreiben bei hatte. Also Stift geholt und nochmal angerufen. Und Tatsächlich sie haben noch keine Buchung für Morgen und wenn es um 08:00 Uhr, wie auf der Internetseite beschrieben, nicht passt, könnten wir auch um 10:00 Uhr starten. Super! Watt'n Schwein wieder. 2 Stunden für 99$ +tax sind auch ein Schnäppchen.
Dann können wir in ruhe essen, die letzten 200 Bilder (ausgewählte, gemacht haben wir mehr als das doppelte) zum Picasa hochladen und den Blog pflegen. Watt'n Tach!
Let's go Rockies!
12. Tag Lake Louise-Banff
Ab Lake Louise ist die Strasse sowohl Landschaftlich als auch von der Beschaffenheit ein Traum. Das Ganze in Tateinheit mit Sonne! Sonne satt!! Unglaublich wir waren hier auf Schnee eingestellt und können unser verdammtes Schwein gar nicht fassen. Tja wenn Engel Reisen sag ich da nur.
Gut vielleicht hat es sich ja doch gelohnt am Anfang so zu "leiden" um jetzt mal auf hohem Niveau zu meckern. Niveau ist übrigens keine Hautpflegecreme;-)
Den Lake Louise schauen wir uns natürlich auch an. Ein spitzen See mit schicke Rocky Mountains umzu! Aber wohl auch eine der Haltestellen im Pflichtenheft jeder japanischen Touristenveranstaltung. Schnell weg hier, ist ja gruselig. Noch ein Bus mehr und die haben die haben hier mehr Japaner oder Chinesen als Canadier!
Also weiter nach Banff. Super endlich wieder mal ein Highway! Und ein neuasphaltierter dazu. Sehr schön, so kann man die Wahnsinns Berge die einen Umzingeln viel mehr geniesen.
In Banff angekommen steuern wir erstmal ein "Activity Centre" an. Das hatte ich rausgesucht, weil wir hier eine ATV Tour machen wollen. ATV nennen die hier die Quads. Leider ist die Tour nicht in Banff sondern eine Stunde Fahrt entfernt und zudem nur um 9:30 möglich. Das schaffen wir nicht. Ok müssen wir die nächste Gelegenheit dazu suchen. Erstmal 400$ gespart. Prima kann man was anderes kaufen. Hm.. Zigaretten sind alle.
Ok dann schauen wir mal wo es sowas hier gibt. Ich frage in einem kleinen Spirituosenhandel und der Mann hinter der Theke verweist mich an den nächstgelegenen Supermarkt. Wir da rein und fragen die Kassiererin nach Kippen. "Ja hab ich da!" Und ich so: "Ja was denn so?" Da zieht sie eine Schublade unter der Kasse auf und da sind die ganzen Zigaretten versteckt. Die haben bei manchen Dingen echt die Pfanne heiß die Canadier. Naja Schatzi will Marlboro, ok "wieviel" Hm.. "fünf" meint Schatzi. Die Kassiererin macht das Schapp wieder zu und ich so "Moment! ich brauch da auch noch was raus! Benson&Hedges die Vier, die da noch sind!" Ok was macht das? 105CAN$ Achso! Ja wir wollten nicht den ganzen Laden kaufen! Holla Hossa Ok ab sofort wird das Rauchen auf Gemussrauchen umgestellt. Aber das Beste ist, das man meint man kauft Schwarzware, so unter der Ladentheke tss tss.
Wir Schlendern noch ein wenig durch Banff, genehmigen uns einen lecker Kaffee und schauen uns ein, zwei der ca. 100 Souvenir Geschäfte an.
Dann müssen wir noch Einkaufen. Und wieder bemerken wir, das die Städte in diese beiden Provinzen, also BC und Alberta, nicht wirklich Wohnmobil freundlich gebaut sind. Gut die sind auch etwas älter als die Ontario. Also parken wir in einer Seitenstrasse und beeilen uns mit den Besorgungen, die überwiegend aus Fleisch und Bier bestehen.
Dann ab zum Campingplatz. Der ist auch sehr interessant. Aber wieder kein W-Lan, aber einen eigenen Bus der einen alle 40 min nach bringt. Ach ja und wieder unlimited Feuerwood! Aber in ungehackter Form. Wir beladen das Auto bis nix mehr rein passt.
Unter anderem auch zwei richtig dicke Stämme die man nur mit einem Holzspalter durch bekommt. Das sollen unsere neuen *umsfeuersitzmöbel* werden.
Heute gabs auch wieder lecker gerillte Burger. Und anschließend kommt das, was wirklich das entspannteste in diesem Urlaub ist. Ein, zwei Stunden ins Feuer schauen einen oder fünf Drinks und ein bisschen Musik genießen.
Ab Lake Louise ist die Strasse sowohl Landschaftlich als auch von der Beschaffenheit ein Traum. Das Ganze in Tateinheit mit Sonne! Sonne satt!! Unglaublich wir waren hier auf Schnee eingestellt und können unser verdammtes Schwein gar nicht fassen. Tja wenn Engel Reisen sag ich da nur.
Gut vielleicht hat es sich ja doch gelohnt am Anfang so zu "leiden" um jetzt mal auf hohem Niveau zu meckern. Niveau ist übrigens keine Hautpflegecreme;-)
Den Lake Louise schauen wir uns natürlich auch an. Ein spitzen See mit schicke Rocky Mountains umzu! Aber wohl auch eine der Haltestellen im Pflichtenheft jeder japanischen Touristenveranstaltung. Schnell weg hier, ist ja gruselig. Noch ein Bus mehr und die haben die haben hier mehr Japaner oder Chinesen als Canadier!
Also weiter nach Banff. Super endlich wieder mal ein Highway! Und ein neuasphaltierter dazu. Sehr schön, so kann man die Wahnsinns Berge die einen Umzingeln viel mehr geniesen.
In Banff angekommen steuern wir erstmal ein "Activity Centre" an. Das hatte ich rausgesucht, weil wir hier eine ATV Tour machen wollen. ATV nennen die hier die Quads. Leider ist die Tour nicht in Banff sondern eine Stunde Fahrt entfernt und zudem nur um 9:30 möglich. Das schaffen wir nicht. Ok müssen wir die nächste Gelegenheit dazu suchen. Erstmal 400$ gespart. Prima kann man was anderes kaufen. Hm.. Zigaretten sind alle.
Ok dann schauen wir mal wo es sowas hier gibt. Ich frage in einem kleinen Spirituosenhandel und der Mann hinter der Theke verweist mich an den nächstgelegenen Supermarkt. Wir da rein und fragen die Kassiererin nach Kippen. "Ja hab ich da!" Und ich so: "Ja was denn so?" Da zieht sie eine Schublade unter der Kasse auf und da sind die ganzen Zigaretten versteckt. Die haben bei manchen Dingen echt die Pfanne heiß die Canadier. Naja Schatzi will Marlboro, ok "wieviel" Hm.. "fünf" meint Schatzi. Die Kassiererin macht das Schapp wieder zu und ich so "Moment! ich brauch da auch noch was raus! Benson&Hedges die Vier, die da noch sind!" Ok was macht das? 105CAN$ Achso! Ja wir wollten nicht den ganzen Laden kaufen! Holla Hossa Ok ab sofort wird das Rauchen auf Gemussrauchen umgestellt. Aber das Beste ist, das man meint man kauft Schwarzware, so unter der Ladentheke tss tss.
Wir Schlendern noch ein wenig durch Banff, genehmigen uns einen lecker Kaffee und schauen uns ein, zwei der ca. 100 Souvenir Geschäfte an.
Dann müssen wir noch Einkaufen. Und wieder bemerken wir, das die Städte in diese beiden Provinzen, also BC und Alberta, nicht wirklich Wohnmobil freundlich gebaut sind. Gut die sind auch etwas älter als die Ontario. Also parken wir in einer Seitenstrasse und beeilen uns mit den Besorgungen, die überwiegend aus Fleisch und Bier bestehen.
Dann ab zum Campingplatz. Der ist auch sehr interessant. Aber wieder kein W-Lan, aber einen eigenen Bus der einen alle 40 min nach bringt. Ach ja und wieder unlimited Feuerwood! Aber in ungehackter Form. Wir beladen das Auto bis nix mehr rein passt.
Unter anderem auch zwei richtig dicke Stämme die man nur mit einem Holzspalter durch bekommt. Das sollen unsere neuen *umsfeuersitzmöbel* werden.
Heute gabs auch wieder lecker gerillte Burger. Und anschließend kommt das, was wirklich das entspannteste in diesem Urlaub ist. Ein, zwei Stunden ins Feuer schauen einen oder fünf Drinks und ein bisschen Musik genießen.
Dienstag, 5. Oktober 2010
Der Gletscher ruft!
11. Tag Jasper-Lake Louise
Morgens wird erstmal gedumpt! Und das sind hier mal Dumpingstations! Ungefähr so wie 'ne Tanke auf der Neuenlander Strasse nur nicht überdacht.
Dann schauen wir uns Jasper ein wenig an und legen uns endlich eine Bärenglocke zu. Also eine um krach zu machen wenn man im Wald unterwegs ist. Nun kann uns nichts mehr passieren!
Da die Hauptstrasse in Jasper nichts weiter spannendes zu bieten hat und wir einen Cache nicht finden (zwei hatten wir aber schon gelogged) beschließen wir weiter zu fahren. Ach ja beim ersten Cache passiert natürlich auch wieder genau das, was nicht passieren sollte. Eine Elchkuh laüft in aller seelen Ruhe über die Strasse in den anliegenden Wald und wir sind hundert Meter vom Auto und damit auch von der Kamera entfernt. Mist! Naja wenn es die Viecher hier so zahlreich gibt läuft uns früher oder später auch einer vor die Linse!
Weiter geht die fahrt also über den berühmten Icefield Parkway. Zum Columbia Icefield. Das ist ein Gletscher auf dem man rumlaufen kann.
Also wieder tolle Landschaft mit den atemberaubenden Rockies links und rechts. Aber der Zustand der Straße bis zum Columbia Icefield ist abartig schlecht. Ich hab keine Ahnung wie die Wohnmobile hier drei Jahre alt werden können, wie unseres, und noch so gut in Schuss sind. Das dauer geklapper geht einem bei Zeiten echt auf den Keks!
Nach 95 harten aber auch schönen Kilometer erreichen wir den Gletscher. Da stehen schon am Eingang diese krassen Fahrzeuge, die einen auf den Gletscher bringen.

Wir also schnell rein, wo man sich für die Touren anmelden kann. Und da ist das Glück mal wieder auf unserer Seite. die nächste Tour startet um 15:00. Es ist 14:56 und es gibt noch freie Plätze. Spitze! Also ohne lange warten zu müssen, weil wir müssen ja auch noch weiter ins 130 km entfernte Lake Louise, gehts in den ersten normalen Bus der einen zur "Haltestelle" für die Monsterbusse bringt. Echt der Wahnsinn die Teile da sind 1000/50 R 25 Reifen drauf;-) BigFoot läßt grüßen!
Dann gehts los mit dem Monster. Erst 18-20% Gefälle nach unten und dann ähnlich schräg wieder rauf zum Gletscher. Ok Idyllisch oder einsam ist anders. es stehen weitere vier von den Bussen an dem Haltepunkt auf dem Gletscher mit jeder Menge Touristen. Hauptsächlich Asiaten. Aber einer schießt den Bock ab! Ein ... sagen wir adipöser Mann schätzungsweise Ami ist doch tatsächlich mit Shorts und Polo Shirt hier oben. Schatzi und ich haben trotz des super Wetters, es ist keine Wolke am Himmel, unsere dicken Jacken an. Ich hab schon von den Kölnern, die wir in Nanaimo getroffen haben, gehört, dass sie hier oben Leute mit FlipFlops gesehen haben. Ich meine wir laufen hier auf Eis! Gletscher Eis mit 300 Meter dicke, hallo!
Wieder unten angekommen macht Schatzi uns ein lecker Sandwich und ab gehts nach Lake Louise. Die Strasse wird nun deutlich besser und so sind die letzten 130 km des Tages auch ein Kinderspiel.
Am Campingplatz ist natürlich um sechs Uhr niemand mehr, also suchen wir uns alleine einen Platz dicht am Waschhaus und mit einem FirePit.
Hier wie in allen Nationalpark Campingplätzen sind die Stellplätze immer nur mit Strom aber ohne Wasser. Man sollte also Morgen Dumpen und Wasser auffüllen.
Die Nacht ist nicht so schön ruhig, weil direkt neben dem Platz Schienen verlaufen und etwa alle 10 min ein Zug vorbei fährt. Ach ja falls ich das noch nicht erwähnt habe, die sind hier bis zu zwei km lang (gemessen) und haben unglaublich unaufdringliche Hupen. So wie Schiffe etwa! Tags über ist das schön anzuhören aber Nachts reichts dann nach dem zehnten Mal!
Morgens wird erstmal gedumpt! Und das sind hier mal Dumpingstations! Ungefähr so wie 'ne Tanke auf der Neuenlander Strasse nur nicht überdacht.
Dann schauen wir uns Jasper ein wenig an und legen uns endlich eine Bärenglocke zu. Also eine um krach zu machen wenn man im Wald unterwegs ist. Nun kann uns nichts mehr passieren!
Da die Hauptstrasse in Jasper nichts weiter spannendes zu bieten hat und wir einen Cache nicht finden (zwei hatten wir aber schon gelogged) beschließen wir weiter zu fahren. Ach ja beim ersten Cache passiert natürlich auch wieder genau das, was nicht passieren sollte. Eine Elchkuh laüft in aller seelen Ruhe über die Strasse in den anliegenden Wald und wir sind hundert Meter vom Auto und damit auch von der Kamera entfernt. Mist! Naja wenn es die Viecher hier so zahlreich gibt läuft uns früher oder später auch einer vor die Linse!
Weiter geht die fahrt also über den berühmten Icefield Parkway. Zum Columbia Icefield. Das ist ein Gletscher auf dem man rumlaufen kann.
Also wieder tolle Landschaft mit den atemberaubenden Rockies links und rechts. Aber der Zustand der Straße bis zum Columbia Icefield ist abartig schlecht. Ich hab keine Ahnung wie die Wohnmobile hier drei Jahre alt werden können, wie unseres, und noch so gut in Schuss sind. Das dauer geklapper geht einem bei Zeiten echt auf den Keks!
Nach 95 harten aber auch schönen Kilometer erreichen wir den Gletscher. Da stehen schon am Eingang diese krassen Fahrzeuge, die einen auf den Gletscher bringen.
Wir also schnell rein, wo man sich für die Touren anmelden kann. Und da ist das Glück mal wieder auf unserer Seite. die nächste Tour startet um 15:00. Es ist 14:56 und es gibt noch freie Plätze. Spitze! Also ohne lange warten zu müssen, weil wir müssen ja auch noch weiter ins 130 km entfernte Lake Louise, gehts in den ersten normalen Bus der einen zur "Haltestelle" für die Monsterbusse bringt. Echt der Wahnsinn die Teile da sind 1000/50 R 25 Reifen drauf;-) BigFoot läßt grüßen!
Dann gehts los mit dem Monster. Erst 18-20% Gefälle nach unten und dann ähnlich schräg wieder rauf zum Gletscher. Ok Idyllisch oder einsam ist anders. es stehen weitere vier von den Bussen an dem Haltepunkt auf dem Gletscher mit jeder Menge Touristen. Hauptsächlich Asiaten. Aber einer schießt den Bock ab! Ein ... sagen wir adipöser Mann schätzungsweise Ami ist doch tatsächlich mit Shorts und Polo Shirt hier oben. Schatzi und ich haben trotz des super Wetters, es ist keine Wolke am Himmel, unsere dicken Jacken an. Ich hab schon von den Kölnern, die wir in Nanaimo getroffen haben, gehört, dass sie hier oben Leute mit FlipFlops gesehen haben. Ich meine wir laufen hier auf Eis! Gletscher Eis mit 300 Meter dicke, hallo!
Wieder unten angekommen macht Schatzi uns ein lecker Sandwich und ab gehts nach Lake Louise. Die Strasse wird nun deutlich besser und so sind die letzten 130 km des Tages auch ein Kinderspiel.
Am Campingplatz ist natürlich um sechs Uhr niemand mehr, also suchen wir uns alleine einen Platz dicht am Waschhaus und mit einem FirePit.
Hier wie in allen Nationalpark Campingplätzen sind die Stellplätze immer nur mit Strom aber ohne Wasser. Man sollte also Morgen Dumpen und Wasser auffüllen.
Die Nacht ist nicht so schön ruhig, weil direkt neben dem Platz Schienen verlaufen und etwa alle 10 min ein Zug vorbei fährt. Ach ja falls ich das noch nicht erwähnt habe, die sind hier bis zu zwei km lang (gemessen) und haben unglaublich unaufdringliche Hupen. So wie Schiffe etwa! Tags über ist das schön anzuhören aber Nachts reichts dann nach dem zehnten Mal!
Ab nach Alberta
10.Tag Wells Gray -Jasper
Von der Helmcken Lodge durch einen schönen Sonnenaufgang geweckt soll es nun heute nach Jasper in Alberta gehen. Das ist übrigens nicht nur eine andere Provinz sonder tatsächlich auch eine andere Zeitzone.
Auf unserer Bank-Tisch-Kombi liegt leider Frost und so gibts den Kaffee-Kippe Start wie jeden Tag diesmal im Stehen. Als alles verrödelt ist verabschieden wir uns noch von dem süßen Vierbeiner der auf uns aufgepasst hat und machen uns auf den Weg.
In Clearwater wird erst getankt dann eingekauft und dann gehts aber endlich los. Ups schon 12:00. Jetzt aber angasen sonst ist das dunkel in Jasper bis wir da sind. Sind immerhin 300 km und die Strecke ist bergig.
Tja was soll ich hier immer über die schöne Landschaft bei Traumwetter schwärmen. Ist halt auch langweilig auf Dauer von zu lesen.
Ach ja etwas Erwähnenswertes ist dann doch noch passiert. Kaum haben wir die Park Grenze zum Jasper National Park passiert liegt doch am Straßenrand ein gelangweilter Namensvetter von unserem Fahrzeug. Ein mächtiger Zehnender schaut uns bei dem Versuch ihn zu fotografieren misstrauisch aus seinem Graben an.
Schatzi hatte in der Aufregung die komplette Tastenbelegung der Camera vergessen, und dabei vermutlich eine SMS an den Weihnachtsmann versendet oder so..
In Jasper fahren wir auf den wahrscheinlich größten Campingplatz der Welt. Die Wege sind sogar im Navi verzeichnet. Man kauft hier ein Fire Permit, also eine Feuererlaubnis und kann sich dann an Feuerholz bedienen.' All you can burn' quasi!
Das machen wir dann auch und sehen zu, dass das überschüssige Feuerholz ins Wohnmobil wandert. Is ja bezahlt!
Von der Helmcken Lodge durch einen schönen Sonnenaufgang geweckt soll es nun heute nach Jasper in Alberta gehen. Das ist übrigens nicht nur eine andere Provinz sonder tatsächlich auch eine andere Zeitzone.
Auf unserer Bank-Tisch-Kombi liegt leider Frost und so gibts den Kaffee-Kippe Start wie jeden Tag diesmal im Stehen. Als alles verrödelt ist verabschieden wir uns noch von dem süßen Vierbeiner der auf uns aufgepasst hat und machen uns auf den Weg.
In Clearwater wird erst getankt dann eingekauft und dann gehts aber endlich los. Ups schon 12:00. Jetzt aber angasen sonst ist das dunkel in Jasper bis wir da sind. Sind immerhin 300 km und die Strecke ist bergig.
Tja was soll ich hier immer über die schöne Landschaft bei Traumwetter schwärmen. Ist halt auch langweilig auf Dauer von zu lesen.
Ach ja etwas Erwähnenswertes ist dann doch noch passiert. Kaum haben wir die Park Grenze zum Jasper National Park passiert liegt doch am Straßenrand ein gelangweilter Namensvetter von unserem Fahrzeug. Ein mächtiger Zehnender schaut uns bei dem Versuch ihn zu fotografieren misstrauisch aus seinem Graben an.
Schatzi hatte in der Aufregung die komplette Tastenbelegung der Camera vergessen, und dabei vermutlich eine SMS an den Weihnachtsmann versendet oder so..
In Jasper fahren wir auf den wahrscheinlich größten Campingplatz der Welt. Die Wege sind sogar im Navi verzeichnet. Man kauft hier ein Fire Permit, also eine Feuererlaubnis und kann sich dann an Feuerholz bedienen.' All you can burn' quasi!
Das machen wir dann auch und sehen zu, dass das überschüssige Feuerholz ins Wohnmobil wandert. Is ja bezahlt!
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