Montag, 10. September 2012

Tag 5 Von Bass Habour Bis Otter Creek / Blackwood CG Acardia NP


Acardia NP

Heute starten wir mal nach dem Motto der frühe Vogel kann mich mal und schlafen recht lange. Um 10:30 starten wir dann Richtung Bar Habour einem netten kleinen Küsten Ort am nordöstlichen Ende des Acardia Parks.

Hier können wir zum ersten Mal einen Geo Cache suchen. Die Suche führt auf einen Pfad entlang der Küste von Bar Habour und bietet zudem auch ein paar schöne Fotomotive. Den Zweiten mussten wir aufgrund des hohen Muggler Aufkommens aufgeben. Den Ersten haben wir natürlich gefunden!





Dann schlendern wir noch durch die Hauptstrasse Bar Habour’s mit unzähligen Souvenirgeschäften und Restaurants bzw. Imbiss Läden.






Hier gönnen wir uns dann auch einen Lobster Roll. Eine Lokale Spezialität in Neu England, also überall da wo Wasser in der Nähe ist. Es besteht aus einem Warmen Toast in den kaltes Lobster Fleisch mit Mayo gerollt wird. Quasi ein Döner für Reiche, denn das Ding kostet 12,99$ +Tax! Aber lecker war er!



Dann machen wir uns auf den Park Loop. Das ist eine Rundstrasse im Park. Ich hatte mich extra beim Visitor Center erkundigt ob ich da mit dem RV durch fahren kann, da ich in anderen Reiseberichten gelesen hatte, dass dort Brückendurchfahrten sind die von der Höhe her nicht mit dem Aufbau unseres Wohnmobils harmonieren. Aber der Officer am Visitor Center meinte: kein Problem ich solle mich mittig halten! OK! Das RV ist mit 13‘ angegeben. Die erste Durchfaht mit 12,4‘! Hm…Ok jetzt wollen wir uns mal nicht so anstellen und ein wenig Tapfer sein. Schatzi meint: fahr halt links das ist hoch genug. Hat gepasst!
Wir halten dann noch an zwei Aussichtspunkten und fahren dann zum Blackwood CG. Das ist ein staatlicher und damit kostet er nur 20$. Dafür gibt’s natürlich außer einen schönen Platz, TischBankKombi und FirePit auch kein Wasser oder Strom oder eine Dusche. Natur pur quasi. Nur ich und mein Schatzi und mein Netbook;-)










Wir sind bereits um 15:00 auf dem Platz und bemerken, dass wir für den 2m² FirePit einfach zu wenig Brennholz haben um nicht dumm aufzufallen. So wird schnell noch mal der Achtender gezündet um in der Nähe Holz zu besorgen. Am Platz wird leider keines verkauft. Aber an der Hauptstrasse werden wir schnell fündig. So ist der Abend gerettet!
Jetzt kann mal in Ruhe Bilder sortieren bloggen (also vorbloggen da kein WiFi) und Karten schreiben (ich nicht;-) und auch mal länger am Feuer sitzen.



Gefahrene Strecke: 33.9 mls
Übernachtung: Blackwood Camp Ground $20

Samstag, 8. September 2012

4. Tag Freeport bis Acardia NP


Tag 4  Von Freeport Bis Acardia National Park

So heute wird mal Strecke gemacht! Wir sind früh hoch und nutzen die Duschen für 4 Quarter/10min um dann noch nach dem Frühstück einen kleinen Spaziergang über das weitläufige CG Gelände zu machen. Ganz hübsch hier.






Dann wird der Achtender angeworfen und los geht’s Richtung Bath. Schick wie alles hier aber anhalten tun wir nur bei wichtigen Dingen! Also weiter zum Permaquid Lighthouse. Hier vernebelte uns selbiger die schöne Aussicht auf den schicken Leuchtturm.





Noch schnell Grillgut nachgekauft und weiter nach Bass Habour im Acardia National Park. Am Visitor Center muss ein Pass für $20 gekauft werden und schon geht’s weiter. Heute mal früh am CG Bass Habour CG und noch ein paar schöne einmalige Fotos vom eingerüsteten Leuchtturm gemacht. Ha! Normale kann ich mir auch aus dem Internet ziehen!!





Mehr ist nicht passiert. Außer das hier die Mücken gut zubeißen!



Gefahrene Strecke: 169 mls
Übernachtung: Bass Habour Campground

3. Tag Cape Ann bis Freeport


Outlet Malls ist nix für uns!

So auf geht’s Richtung Norden. Als erstes soll es natürlich die berühmte Kittery Outlet Mall werden. Dort angekommen merken wir aber schnell, dass uns die gar nicht so gefällt. Im Grunde haben wir so etwas zu Hause vor der Haustür und das nervt schon genug. Ich suchte ein Outdoor Geschäft aber es gibt nur Timberland als Markengeschäft. Ein Paar neuer Schuhe konnte ich zwar abgreifen aber der Rest der Mall lässt uns kalt und wir fahren weiter. Kennebunkport steht als schickes Ziel an. Dort herrscht allerdings ein Verkehrschaos, so dass wir gar nicht ans Ziel kommen.

Ok weiter geht’s zum Fort Constitution. Ein altes Fort aus dem ersten und zweiten Weltkrieg. Einen Stop aufjeden Fall Wert. Allerdings wird auf dem Weg dorthin das Fort mit keinem Wort bzw. Schild erwähnt. Also ohne Navi kein Fort!



Letztes Zwischenziel für heute ist das Portland Headlight. Ein schicker Leuchtturm der einen Fotostopp wert ist.





Dann geht’s zum Campground in Freeport. Endlich ein CG wie wir ihn mögen. Schön im Wald, riesige Parzelle leider ist schon fast dunkel, so dass wieder etwas Hektik aufkommt. Schnell den Grill an, Lagerfeuer an und ich nutze das WLan um endlich einen Blogeintrag zu Posten.
Dann das übliche Rum, Wein Musik ins Feuer gucken und dann ins Bett!



Gefahrene Strecke: 134 mls

2. Tag Salem bis Cape Ann

Boston die Zweite


So zweiter Tag Boston. In der Nacht hat es wieder angefangen zu regnen, aber richtig! Hört sich in so einer Plastikbehausung natürlich auch immer dramatisch an wenn es mal so richtig prasselt. Ein bisschen Gewitter gesellt sich auch noch dazu, fein noch was?!
Wir überlegen was wir tun,  und frühstücken erst mal. Dann so gegen neun wird es weniger mit dem Regen und wir machen uns auf.

Mit dem Taxi zur Train Station spart schon mal etwas Zeit. Dann kommt der Zug schon nach fünf Minuten, gutes Timing. In Boston angekommen regnet es wieder stärker und es herrscht ein Klima wie auf Kuba. Unbeschreiblich schwül und gefühlte 30°C bei anhaltendem Regen.

Wir machen das Beste draus und laufen erst mal los Richtung State House, denn von Ort wollen wir heute den Freedom Trail ablaufen. Praktische Sache für Touristen. Eine rote Linie (meist aus roten Ziegeln) am Boden führt einen quer durch die Stadt und an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten vorbei. Was gut ist denn ich habe doch tatsächlich vergessen auf mein Handnavi die Karten zu überspielen. Ganz blöder Fehler! 2000 Caches auf dem Ding aber keine Straßen zu erkennen!


Am State House angekommen hört der Regen auch endlich auf. Hier dann die bildlichen Eindrücke des Freedom Trails.

State House



Das Old Statehouse

Genau das mit dem wichtigsten Balkon von den US of A!

Noch mal die Kneipe von Gestern. Hm.. ist die Älteste von Amerika. Auch nicht schlecht.


Immer der roten Linie nach. Egal wo das hinführt;-)


Um 14.20 nehmen wir dann nach einer kleinen Stärkung mit Pizza und Cheeseburger den Zug zurück nach Salem. In den Zügen gibt’s übrigens gratis WiFi, so dass ich noch mal schnell ein paar News zum Streik der Flugbegleiter lesen kann dem wir auf dem Hinflug so schön aus dem Weg gegangen sind
Dann ging‘s weiter nach Rockport und Gloucester. Schöne Fischerdörfer. In Rockport hatte ich eigentlich einen Aussichtspukt per Maps rausgesucht, aber das war leider ein Wohngebiet. Ok wieder zurück und dann nach Gloucester. Hier wurde der Film Der Sturm gedreht und es sieht auch an jeder Ecke danach aus.









Weiter zum CG “Camp Ann Camp Site”. Schöner Platz im Wald und endlich den Grill angeworfen. Lagerfeuer Kaltgetränke, Musik an! Um 23.00 ab in die Falle. Gute Nacht!



Gefahrene Strecke: 33,7 mls


Übernachtung: Camp Ann Camp Site 40$ Wasser & Elektrik Duschen 25ct / 5min