Mittwoch, 12. September 2012

Tag 7 Von North Conway Bis Frankonia Notch SP


Heute war als erstes Mt. Washington  auf dem Zettel. Da wir es gestern noch bis North Conway geschafft hatten, war es nicht weit zum Mt.Washington. Nur 45min auf der 302 Richtung Norden. Wichtig ist die 302 nehmen und nicht auf der 16 wie es das Navi vorschlägt. Dann ist man auf der falschen Seite vom Berg und kommt nicht an die Station von „The Cog“. Das ist die Zahnradbahn die einen in 45min auf den Berg bringt.
Wir hatten Glück mit dem Wetter 35°F oben mit 19°F Windchill. D.h. 1,6°C gefühlt -7°C und ein Sturm haha! Unglaublich! Das hätten wir nicht erwartet.Es heißt zwar das hier „The worst weather of America“ wütet, aber das es wirklich so krass ist….
Also das mit dem Glück meine ich ernst, denn hier kommt man nicht wegen der schönen Aussicht her!




Das ist die Zahnradbahn. Für Romantiger gibt es auch noch zwei Züge mit einer Dampflok. Die braucht dann ne Stunde bis nach oben. Wir hatten auch Glück und brauchten nur 10 min warten zur Abfahrt.



Hier ist die Dampflok!
Schnell ist die Diesellok aber auch nicht.

Das Angekettete Haus! Wo mal eine Windgeschwindigkeit von 231 mls/h gemessen wurde! Da würde ich auch alles anketten!





Danach sind wir weiter auf der 112. Sehr zu empfehlen dieser Kancamagus Hwy 



Dort war der erste Stop an den Sabaday Falls. Ein kleiner Trail führt zu den schönen Wasserfällen.





Als nächste Station dann der Franconia Notch State Park und dessen Attraktion Nr. 1 „Flume Gorge“. Hier wird man unglaubliche 100m mit dem Bus an eine Stelle gefahren um dann den 1,5mls Rundgang zu Fuß zu bewältigen. Wieder mal typisch Amis. Aber auch dieser Trail lohnt in jedem Fall.



Die Klamm bzw. Flume Gorge



Bäume wachsen hier auf Steinen!




Zurück am Visitor Center erwartet einen der übliche Gift Shop mit Dingen die die Welt nicht braucht. Wir haben trotzdem was gekauft ;-) Ich erkundigte mich noch nach einer Altanative zu meinem rausgesuchten CG und bekam den Laffayette SP genannt. Ein schöner staatlicher CG mit Münzduschen für 25$
Da es hier in den Bergen extrem runtergekühlt war, machten wir uns schnell ein Feuer um uns daran auch mal zu wärmen und nicht nur hinein zu schauen! Die Klamotten stinken jetzt zwar bis Meppen aber wir sind schließlich hier zum campen!



Nachtrag:
Unseren Grill haben wir bereits am zweiten Tag gekauft. Eine Kugel für 20$. Einen Weber Smokey Joe bekommt man zwar für 30§ aber ich kann es nicht übers Herz bringen einen Weber am Ende des Urlaubs in die Tonne zu hauen!




Gefahrene Strecke: 107,5 mls
Übernachtung: Laffayette CG SP $25 Duschen 1$/5min

Montag, 10. September 2012

Tag 6 Von Acardia NP Bis North Conway



Auf zum White Mountain NP

Heute ist ein Fahrtag. Wir wollen zum White Mountain National Park bzw. nach Bethel.
Also geht’s erst mal Richtung Norden nach Bangor, der Stadt aus der Steven King kommt.






 In Bangor müssen uns noch kurz nachlesen wo der Autor gewohnt hat und machen uns dann auf in den West Broadway. Das Haus sieht schon etwas gruselig aus. Im Dunkeln ist es sicher noch schauriger.



Weiter geht es ein kurzes Stück auf der I-95 bis Newport. Dort verlassen wir die „Autobahn“, auf der man übrigens 65mls/h fahren darf, um auf den landschaftlich schöneren US 2 Highway zu biegen.
Wunderschöne Strecke von der es außer Fotos eigentlich nix weiter zu berichten gibt.








Wir beschließen unterwegs noch eine Zieländerung, da wir bereits um 14:00 in Bethel angekommen wären. So machen wir rechtzeitig den knick nach Süden um weiter nah North Conway auf den Saco River Campground zu fahren. Er liegt mitten in den New Hampshire Outlet Malls und wir können uns ein zweites Mal davon überzeugen, dass wir dort nix brauchbares finden. Auch wenn es steuerfrei ist, wie alles in New Hampshire. Wir finden jedoch noch einen JCPenny in der Nähe und dort greifen wir ein paar günstige Klamotten ab.
Der CG ist teuer und leider nicht so ganz nach unserem Gusto. Aber er ist sauber hat WLan und einen Strandzugang außerdem auch ein sauberes Waschhaus. Das wichtigste ist aber, dass er nur 45min vom Mt. Washington entfernt ist, welchen wir und morgen anschauen wollen.
Tja ansonsten beißen die Mücken hier wieder ganz gut und somit wird ein längerer Abend am Feuer ausfallen!




Gefahrene Strecke: 228,2 mls
Übernachtung: Saco River Camp 45$ Full HookUp Duschen 25ct/5min

Tag 5 Von Bass Habour Bis Otter Creek / Blackwood CG Acardia NP


Acardia NP

Heute starten wir mal nach dem Motto der frühe Vogel kann mich mal und schlafen recht lange. Um 10:30 starten wir dann Richtung Bar Habour einem netten kleinen Küsten Ort am nordöstlichen Ende des Acardia Parks.

Hier können wir zum ersten Mal einen Geo Cache suchen. Die Suche führt auf einen Pfad entlang der Küste von Bar Habour und bietet zudem auch ein paar schöne Fotomotive. Den Zweiten mussten wir aufgrund des hohen Muggler Aufkommens aufgeben. Den Ersten haben wir natürlich gefunden!





Dann schlendern wir noch durch die Hauptstrasse Bar Habour’s mit unzähligen Souvenirgeschäften und Restaurants bzw. Imbiss Läden.






Hier gönnen wir uns dann auch einen Lobster Roll. Eine Lokale Spezialität in Neu England, also überall da wo Wasser in der Nähe ist. Es besteht aus einem Warmen Toast in den kaltes Lobster Fleisch mit Mayo gerollt wird. Quasi ein Döner für Reiche, denn das Ding kostet 12,99$ +Tax! Aber lecker war er!



Dann machen wir uns auf den Park Loop. Das ist eine Rundstrasse im Park. Ich hatte mich extra beim Visitor Center erkundigt ob ich da mit dem RV durch fahren kann, da ich in anderen Reiseberichten gelesen hatte, dass dort Brückendurchfahrten sind die von der Höhe her nicht mit dem Aufbau unseres Wohnmobils harmonieren. Aber der Officer am Visitor Center meinte: kein Problem ich solle mich mittig halten! OK! Das RV ist mit 13‘ angegeben. Die erste Durchfaht mit 12,4‘! Hm…Ok jetzt wollen wir uns mal nicht so anstellen und ein wenig Tapfer sein. Schatzi meint: fahr halt links das ist hoch genug. Hat gepasst!
Wir halten dann noch an zwei Aussichtspunkten und fahren dann zum Blackwood CG. Das ist ein staatlicher und damit kostet er nur 20$. Dafür gibt’s natürlich außer einen schönen Platz, TischBankKombi und FirePit auch kein Wasser oder Strom oder eine Dusche. Natur pur quasi. Nur ich und mein Schatzi und mein Netbook;-)










Wir sind bereits um 15:00 auf dem Platz und bemerken, dass wir für den 2m² FirePit einfach zu wenig Brennholz haben um nicht dumm aufzufallen. So wird schnell noch mal der Achtender gezündet um in der Nähe Holz zu besorgen. Am Platz wird leider keines verkauft. Aber an der Hauptstrasse werden wir schnell fündig. So ist der Abend gerettet!
Jetzt kann mal in Ruhe Bilder sortieren bloggen (also vorbloggen da kein WiFi) und Karten schreiben (ich nicht;-) und auch mal länger am Feuer sitzen.



Gefahrene Strecke: 33.9 mls
Übernachtung: Blackwood Camp Ground $20