Montag, 9. Juni 2014

15. Tag What happends in Vegas, staaays in Vegas!

Heute ist der Hoover Dam und die South Outlets tagsüber auf dem Zettel. Wir starten leicht verspätet um 9.30 Uhr zum Hoover Dam. Vorher wird am südlichen Eingang von Las Vegas noch das obligatorische Foto geamacht. Nicht so leicht wenn zwei Busse voll Schlitzis davor stehen und irgendeine einstudierte Choreografie abspulen Aber es geht!
Der Asiate ist ja nicht sehr groß, und so kann man drüberweg fotografieren.
 
Dann zum echt beeindruckenden Hoover Dam. Man bekommt noch viel mehr Respekt vor der Leistung der Leute die dieses Mammut Bauwerk hier in die Landschaft gezimmert haben, wenn man weiß wie heiß es im Sommer ist. Und bei uns ist noch nicht die Spitze erreicht. Heute sind es 39°C. Unglaubliche Leistung!










Die Führung “Power Plant” hätte etwas ausführlicher sein. Unser Guide ist ca. 100 und hat vorher ein oder zwei Drinks gehabt. Jedenfalls hört er sich so an. Ich verstehe nur die Hälfte. Da muss ich das wohl nochmal bei Wikipedia nachlesen.









Anschließend fahren wir zur South Outlet Mall. Die zu unserer Überraschung tatsächlich mal richtig gut und günstig ist. Ich werde bei Adidas fündig. Eigentlich bescheuert wenn man überlegt, dass ich ein solches Adidas Outlet zu Hause quasi um die Ecke habe. Aber die Preise sind echt gut!
Nach zwei Stunden machen wir uns auf en Weg zurück zum Hotel, da wir noch an den Pool wollen. Es ist 16.30 und am Pool geht der Punk ab. Für Schatten muss man $10 Dollar bezahlen und ich bin quasi schneller wieder auf dem Zimmer als ich *katzeausdemsack* sagen kann. Denen brennt wohl der Helm hier!

Mir bleibt noch etwas Zeit um den Rechner anzuschmeißen und ein paar Stichworte für den Blog aufzuschreiben und einen Tag Bilder zu sortieren. Dann geht es wieder auf den Strip. Wir wollen uns das Venetian anschauen.
Das Hotel, besser der Stadtteil, ist Venedig nachempfunden. Wie man als Europäer, der schon in Venedig war, sich so etwas anschaut und es auch noch klasse findet weiß nur der Erfinder dieses Las Vegas!







Beeindruckt bin ich eigentlich nur von den Dimensionen. Es ist alles so groß und weit, man wünscht sich ständig ein Segway oder einen HooverBoard. Wir gehen noch rüber zum Mirage und schauen uns den Vulkanausbruch an. Der ist auch echt klasse gemacht.



Dann trennen wir vier uns. Meine Eltern wollen noch ins Paris und zocken und ich will ins Hotel, da wir morgen den Fahrtag mit über 300 Meilen vor uns haben.

Wir laufen zum Aria und nehmen ein Taxi. Allein das dauert mal eben knapp eine Stunde. Wir nehmen noch zwei Absacker an den Aurora Bar im Hotel und bemerken, dass das Luxor nicht so überlaufen ist wie die anderen Hotels. In allen sieht es übrigens erstmal gleichh aus. Nur Das Thema ist mehr oder weniger zu erkennen. Aber der große Casino Anteil wo die eine Millarde Automaten stehen sieht überall gleich scheiße aus.

Um 22.45 gehts aufs Zimmer und es ist leider noch lauter als gestern.
Einen Tipp kann ich noch geben. Auf gar keinen Fall Las Vegas am Wochenende. Das ist wie Pauli nur schlimmer!



Gefahrene Strecke: ca. 70 mls
Hotel Luxor

14. Tag - Viva Las Vegas

Wir starten pünktlich um 8.30 Pazifik Zeit, und verlassen den supertollen Zion Park in südliche Richtung.
Da wir in Vegas zwei Tage ins Hotel gehen brauchen wir auch nichts einkaufen der Froster ist noch voll, was sich noch rächen soll.

Es geht auf der Interstate sehr gut voran bis zum Valley of Fire, wo wir einen Fotostopp machen. Mehr geht bei dieser Hitze auf keinen Fall. Die Luft brennt bei 38°C.











Wir fahren die Schleife über die 169. Eine beindruckende Strasse die so aussieht als hätten die Amis hier den Asphalt einfach in Landschaft gekippt.

Ach und gegen Ende kommt die übliche Zahlstelle, wo ich normalerweise meinen Anual Pass zeige und freundlich durchgewunken werde. Hier entschuldigt sich eine Ranger Tante mehrmals und erklärt, dass der Pass nicht in State Parks gelten würde und wir bitte bitte $10 bezahlen sollen. Naja so hatte ich mir das mit dem $80 teuren Pass nicht gedacht. Egal, aber ganz schön dreißt an Ende abzukassieren. Die Meisten kommen wohl aus Richtung Vegas, für die ist es dann am Anfang.


Wir erreichen Las Vegas vom Norden und fahren den Strip runter, anstatt über die Interstate. So bekommt man schon mal ein gratis Sigtseeing.




Vegas ist so wie ich es mir gedacht habe. Hässlich bei Tag, überlaufen und jede Menge Nepp.
Am Luxur und Excalibur Parklatz werden wir wieder weggebeten. Seit Ostern kann man da nicht mehr parken sagt uns der freundliche Ordner. Man muss jetzt auf den großen Event Parkplatz gegenüber vom Luxor.

Der Check-Inn geht leider nicht ohne weiteres. Wir hatten die Zimmer Online über Thomas Cook gebucht, und die sind scheinbar zu dämlich die Daten in ein amerikanisches Datums Format zu übermitteln. Die Dame meinte unsere Buchungsnummer wäre erst für Samstag bis Montag. Wir wollten aber von Donnerstag bis Samstag bleiben. Auf unserem Ausdruck stand auch alles richtig da. Sie telefonierte und konnte uns dann noch Zimmer im West Tower geben. Allerdings ohne Strip Blick. Egal im Zimmer wird eh nur geschlafen.

Ach ja zur Rezeption muss man übrigens durch das komplette Casino laufen. Das ist aber Masche hier!




Gegen 16.00 Uhr machen wir uns auf den Strip zu erkunden. Scheiße ist das heiß hier! Wir machen einen Fehler und laufen zur Abkühlung ins MGM und denken, ach da kann man bestimmt auf dem Strip wieder raus. Pustekuchen. Da findet man nicht wieder raus aus den Spielhöllen. Da ist alles ausgeschildert, Restaurants, Restrooms, Theater aber nicht wie man raus kommt!
Wir landen am Hinterausgang und gehen übr eine Seitenstrasse wieder zuück auf den Strip. Dann kommen Hard Rock Café, Coca Cola Shop und M&M Shop.






Wir laufen weiter Richtung Bellagio und ich merke, dass ich die falschen Schuhe an habe.  
Zum Essen hatte ich die CheeseCake Factory im Ceasars Palace rausgesucht. Leider muss man hierzu gefühlte 10km durch das ganze Hotel laufen. Aber der Weg lohnt sich. Superleckeres Essen belohnt für die Strapazen.

Gut gestärkt wollen wir uns nun die Wasserspiele am Bellagio im Dunkeln anschauen.Es ist Dunkel aber immer noch heiß. Das Spektakel, ähhm Spektakelchen findet abends alle 15min statt. Also es ist nicht schlecht aber selbst eine Amerikanerin neben mir meinte: "Thats it? Usually it is longer!"



Tja egal wir gehen auf runden Füssen weiter Richtung Luxur. Im Excalibur nehmen wir dann die Tram zum Mandalay Bay und dann zurück zum Luxor. Die Wege sind einfach alle unfassbar weit. Man läuft und läuft.








Im Hotel angekommen gibts noch einen Absacker an der Bar und dann ins Bett.



Gefahrne Strecke: 182 mls
Hotel Luxor