Nach dem Aufstehen wird gemütlich gefrühstückt und dann machen wir uns gegen 9.00 auf zum Kennedy Space Center. Das letzte Mal war ich vor 18 Jahren hier. Da hat sich einiges getan in der Zeit.
Zuerst mal der Eintrittspreis. Den hätte ich damals als Student mit Sicherheit nicht bezahlt. Aber dafür hat man ja auch studiert
Alles mächtig beindruckend und auch toll aufgemacht. Das beste ist ja das im Hintergrund irgendwo Hans Zimmer sitzt und die ganze Zeit irgendwelche dramatische Armageddon Musik spielt, die aus zig Lautsprechern dröhnt. Klingt aber cool.
Wir machen uns dann auf zur Bustour die zu den Launchpads und zum Saturn V Center geht.
Im Saturn V Center werden erst ein Film und dann ein Simulierter Start dargeboten. Das kannte ich schon von früher. Dann kommt das beeindruckteste Fluggerät das ich kenne. Die Saturn V in echt und Originalgröße!
Wir bestaunen das Riesenteil und da kommt mir wieder die Neandertaltechnik des WoMos in den Sinn und läßt mich zweifeln, dass diese Technik aus dem selben Land stammen soll wie der Wagen der nicht mal eine Zentralverriegelung hat!
Wir essen noch ein Eis und dann nehmen wir den nächsten Bus zurück zum Visitor Complex. Dort gehen wir in das Atlantis Gebäude. Hier wird einem ein Film über die Shuttle Geschichte und Entwicklung gezeigt in einem Großem Raum mit Leinwänden rundum. Am Ende taucht die Atlantis auf tolle Präsentation wer schon mal auf dem neuen One World Trade Center war weiß was ich meine. Sowas können sie, die Amis.
Im letzten Gift Shop wird dann auch noch eine Cappie/T-Shirt Combo eingesackt und dann machen wir uns gegen 14:30 auf den Weg zum Campingplatz Sebastian Inlet.
Hier hatte ich den Platz 01 im Loop 001 vorgebucht, und wir bezogen die Site mit Blick aufs Wasser. Nach einem kleinen Rundgang am Wasser um ein paar Muscheln zu suchen ging es wieder zum Platz um etwas die Sonne zu genießen.
Ich hatte mir in meine Notizen extra aufgeschrieben “obacht No-Seeums”. Das sind diese kleinen Biester die man kaum sieht und einen beißen. Ich hatte in Deutschland auch alles gekauft, was man braucht um sich zu schützen. Sprays, spezielle Klamotten und so weiter. Wir waren natürlich schön mit Flip Flops und kurzen Sachen unterwegs und haben uns auch nicht eingesprüht. Das sollte sich noch rächen. Später!
Die Sonne war fertig genossen und ich machte mich daran mit meinem kleinen Trekkingbeil das Feuerholz etwas kleiner zu bekommen. Also eine Axt ist da doch hilfreich, aber gibt es nur bei Fraserway in Canada! Egal mit etwas Mühe bekam ich dieses Teakholz oder was das war dann in ein paar kleine Scheite und schmiss dann den Grill an.
Heute also das erste Feuer! Ach ja Abends fiel uns das mit den speziellen Klamotten auch wieder ein und so saßen wir auch entsprechend in lang-lang am Feuer. Aber die Müdigkeit holte uns doch recht schnell ein und so verzogen wir uns gegen 22.00 ins WoMo.
Fazit: KSC lohnt sich für einen ganzen Tag!
Gefahrene Strecke: 68 mls
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