14. Tag Kelowna-Osoyoos
Mit Spannung wird morgens schnell gefrühstückt und dann nichts wie los. Der Weg ist schnell gefunden und es begrüßt uns Richard, der Tour Guide, sehr freundlich. Wir sind tatsächlich auch die einzigen. Super! VIP privat Tour. Ausgezeichnet. Kurz ein paar Formalitäten und dann je einen Helm ausgesucht. Dann folgt eine kleine Einweisung auf den Top gepflegten Quads.
Los gehts! Was für ein Spaß. Wir fahren über schnelle Passagen einen Berg rauf und dann wirds ach mal richtig steil. Es folgt schwereres Gelände, wo auch mal der 4x4 eingeschaltet werden muss. Es ist allerdings so staubig, dass ich mir die mitgenommene Schutzbrille geben lasse. Schatzi sieht so aus, als hätte sie eine Woche unter Tage gearbeitet. So ist's richtig! Ihre Jacke hat leicht die Farbe gewechselt. Von schwarz zu dunkelbraun;-)
Ich hab meine Jacke mal besser gleich vom Guide in einem seiner Koffer verstauen lassen. Weil es ist auch heute wieder ein Traumwetter. Nach ca. einer Stunde Fahrt mit kleinen Zwischenstopps, wird eine kleine Pause gemacht und Richard reicht gekühlte Getränke und Snackriegel. Watt'n Service für 'ne zwei Stunden Tour. Zudem können wir ein herrliches Panorama über Kelowna genießen. Toller Ausblick hier oben. Zeit für ein paar Fotos, da wir Kelowna leider nicht mehr besichtigen können... scheiß Urlaubsterminstress!
Dann die Abfahrt und zwischendurch kann man die kleinen Quads auch mal fliegen lassen. Hui das staubt wie die Pest! Unten angekommen, wird sich nett verabschiedet und wir beschließen, das müsste man eigentlich jeden Tag vorm Frühstück machen!
Aber wir müssen weiter nach Osoyoos, in die Wüste. Zwischendurch halten wir bei einem der unzähligen Winzer an, um den canadischen Wein zu verkosten.
Cassini Cellars heißt der zufällig ausgesuchte Winzer der einen spitzenmäßigen 2007er Chardonnay im Sortiment hat. Der isses! Volltreffer. Leider haben wir uns nur zwei Flaschen mitgenommen. Die waren am selben Abend schnell verdunstet. Schatzi fragte die deutschsprechende Verkostungsdame aus der Schweiz, ob sie uns nicht auch zwei von den Weingläsern verkaufen könnte. Bei der Wohnmobilausstattung ist Weintrinken nämlich nicht vorgesehen. Die Dame tat etwas verlegen und meinte, verkaufen könne sie uns die Gläser nicht, aber sie gäbe uns die einfach so mit. Also machte ich mich erstmal mit zwei Tüten, ohne großes Aufsehen zu erregen, zum Wohnmobil während Schatzi den Wein einpacken ließ und bezahlte.
In Osoyoos angekommen, steuerten wir dann den NK'MIP Campground an. Sehr schön angelegt und echt mitten in der Wüste. Wir bekamen einen Platz direkt am See, klingt komisch? Ist es auch. Aber hier gibts halt einen See in der Wüste, so! Es ist allerdings tierisch windig hier am Wasser, dass man meint man steht in Bremerhaven am Deich!
Also machen wir noch einen kleinen Gang in das Rattle Snake Teretory
und vergehen uns dann am frisch erstandenden Wein. Zack leer, und Licht aus!
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